Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Newsletter
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Heftarchiv
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Europawahl 2024 DLG-Feldtage 2024

topplus UN soll OK geben

Putin will russischen Dünger über Odessa exportieren

Nachdem der Chef des Düngemittelproduzenten Uralchem den russischen Präsidenten Putin um Wiederaufnahme der Düngerexporte gebeten hat, kündigt dieser die Verschiffung über Odessa an.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Export von russischem Dünger könnte demnächst über den ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa erfolgen. Einen entsprechenden Vorschlag hat Staatspräsident Wladimir Putin vergangene Woche auf den Tisch gelegt.

Er wies drauf hin, dass Russland derzeit mit den Vereinten Nationen (UN) an einer solchen Lösung arbeite. „Sie kennen meine Position - ich bin nicht dagegen“, erklärte Putin bei einem Treffen mit dem Chef des Düngemittelproduzenten Uralchem, Dmitri Masepin.

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Oligarch bat um Export

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax hatte Masepin den Kremlchef gebeten, den Export von Ammoniak über Odessa wieder aufzunehmen. Damit spielt er auf eine seit Sowjetzeiten existierende Ammoniakleitung vom russischen Toljatti nach Odessa an, die eine Jahreskapazität von 2,5 Mio. t hat.

Masepin bat Putin, im Rahmen der Verhandlungen zum Getreidedeal Druck zu machen, damit die Düngerlieferungen nach und über Odessa wieder aufgenommen werden. Die Ukraine stelle in dieser Frage politische Forderungen, die über die Kompetenzen von Uralchem hinausgingen, so der russische Oligarch.

Flüssigdünger per Pipeline

Bis zum Beginn des Ukraine-Krieges hatte Russland Flüssigdünger durch die Pipeline gepumpt und in Odessa verschifft. Nach Medienberichten hat Uralchem unterdessen mit dem Bau einer neuen Leitung zum russischen Hafen Taman begonnen. Diese dürfte aber erst Ende 2023 in Betrieb genommen werden.

Russland hatte erst Mitte November einer Verlängerung des Getreideabkommens zugestimmt. Als Begründung für die zögerliche Haltung nannte Moskau, dass es bislang im Gegenzug keine Erleichterungen für seinen Export russischer Nahrungs- und Düngemittel gegeben habe, obwohl dies so vereinbart worden sei.

Mehr zu dem Thema

top + Willkommensangebot: 3 Monate für je 3,30€

Alle digitalen Inhalte und Vorteile eines top agrar Abos

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.