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Getreide und Raps im Hitzestress: Was machen die Preise?

Die anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen drücken die Ertragserwartungen. Marktteilnehmer warten ab.

Lesezeit: 2 Minuten

Weizen: Prognosen schrumpfen

Die Chicago Bord of Trade und die Euronext in Paris haben vor dem Wochenende fester geschlossen. Am Montag blieb die US-Börse aufgrund eines Feiertages geschlossen und für die kommende Woche wird erwartet, dass mögliche weitere Trockenheitsmeldungen zu einem Preisschwung führen könnten. Die Dürre im Herzen des Maisgürtels kommt zu einer kritischen Zeit für den Mais, der in den kommenden vier Wochen den höchsten Wasserbedarf hat. Auch Meldungen über Androhungen Putins, das Schwarzmeer-Getreideabkommen zu beenden, wirken sich auf den Getreidemarkt aus. Grund dafür seien anhaltende Probleme beim Getreideexport, ausgelöst durch westliche Sanktionen. In Europa setzt Coceral seine Prognose der Getreideernte von 303,5 Mio. t (Stand März) auf 296,7 Mio. t herab. Die Trockenheit in Schweden, Dänemark und den baltischen Staaten, aber auch in Deutschland und Spanien, wo die jüngsten Regenfälle für Weizen und Gerste zu spät kamen, senkten die Ernteerwartungen herab. Die Landwirte halten sich angesichts der Unsicherheit über die weitere Wetterlage mit Verkäufen zurück.

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Raps: Sorgen im Osten, ruhiger Handel

Die Preise für Soja und Raps setzen ihren Aufwärtstrend fort. Die Rapskurse sind in den vergangenen zehn Tagen gut 50 €/t gestiegen auf heute 468 €/t angeliefert bei den Ölmühlen für die Lieferung im Sep. 2023. Den Sojakomplex an der Chicagoer Börse ziehen vor allem die Sorgen um Ertragsausfälle in den USA nach oben. Die Wetterprognosen rechnen in den kommenden zwei Wochen in großen Sojaanbaugebieten mit trockenen Bedingungen und steigenden Temperaturen. Rund 51 % der US-Sojaproduktion soll von Trockenheit bedroht sein (Vorwoche 39%). Auch aus Argentinien kommen niedrigere Ernteprognosen; die Rosario Grain Exchange rechnet mit einer Sojabohnenernte von 20,5 Mio. t. Dies sind 1,0 Mio. t weniger als bei der letzten Schätzung im März 2023. Die Ernte ist zu 94 % abgeschlossen. In Europa sieht es ähnlich aus: die Ängste um eine geringere Rapsernte als bislang angenommen, steigen. Die Hitze im östlichen Deutschland mit nur geringen Niederschlägen lässt die Ertragserwartungen sinken. Der Handel mit Rapssaat ist in diesen Tagen ruhig.

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