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Trockenheit treibt Getreide- und Rapspreise

Sowohl die Getreidekurse als auch die Ölsaatenpreise steigen nach der Sprengung des Staudamms in der Ukraine. Die zunehmende Trockenheit lässt die Kurse ebenfalls anziehen.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Preise für Brot- und Futtergetreide legen zum Wochenbeginn zu. Der Preis für B-Weizen liegt franko Rostock bei 245 €/t Basis Sep. Die internationalen Börsen reagieren auf die Sprengung des Kachowka-Staudamms in der Ukraine und ziehen die Preise an. Dies wirkt sich aktuell auch preistreibend auf die Erzeugerpreise aus. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) hat seine Juni-Prognose für die weltweite Getreideproduktion 2023/24 um 10,4 Mio. t auf insgesamt 800,2 Mio. t angehoben.

Insbesondere in Russland, Indien, der EU und Ukraine rechnen die Analysten mit einem Anstieg der Weizenproduktion. Aktuelle Meldungen zur anhaltenden Trockenheit in Frankreich, der Ukraine und Deutschland führen jedoch dazu, dass sich die Preisentwicklung seit Anfang des Monats freundlich präsentiert. Die festen Preise für den Weizen werden durch einen stabilen Markt für Mais gestützt. Die geringe Welternte und die lebhafte Nachfrage Chinas am Markt für Mais sorgen für einen Aufwärtstrend an den Weltmärkten.

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Die Mischfutterindustrie in Südoldenburg musste zuletzt ihre Kaufideen für Futterweizen und Gerste erhöhen. Die Nachfrage nach hiesigem Getreide verhält sich weiterhin ruhig.

Rapspreise steigen nach USDA-Bericht

Auch die Notierungen für Soja und Raps sind im Anschluss an den USDA-Report leicht gestiegen. Die Pariser Rapsfutures für August 23 schlossen am vergangenen Freitag bei 433 €/t und haben damit innerhalb einer Woche um 23 €/t zugelegt. Insbesondere die Trockenheit im östlichen US-Maisgürtel wirkt preistreibend. Die festen Preise am Sojamarkt unterstützen den Rapsweltmarkt.

Die neuesten Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums haben dagegen für wenig Überraschungen gesorgt. Die Weltrapsernte liegt laut der neusten Prognose bei 87,2 Mio.t (Vorjahr 87,06 Mio. t). Die Rapsernte der EU-27 wird für die Saison 2023/24 mit 21 Mio.t (Vorjahr 20,5 Mio.t) angeschlagen. Für Kanada, dem weltgrößten Rapsexporteur, bleibt die Schätzung mit 20,3 Mio. t für die Saison 2023/24 unverändert.

In Australien sorgen indes die ungünstigen Aussaatbedingungen, die sich dem Ende nähern, dafür, dass die Ertragsprognosen um 0,1 t/ha auf 1,4 t/ha herabgesenkt wurden. Nach diesen Prognosen wird der Weltrapsmarkt auch in der Saison 23/24 satt versorgt sein.

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