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topplus Ukraine-Krieg

Russland droht erneut mit Ende des Getreidedeals im Schwarzen Meer

Das Schwarzmeer-Abkommen lauft am 18. Mai regulär aus. Die Verlängerung wackelt, denn Russland wirft der von ihm selbst angegriffenen Ukraine „Terrorattacken“ gegen die Krim vor.

Lesezeit: 2 Minuten

Der kurzzeitige Ausstieg mehrerer osteuropäischer Länder aus den Transitabkommen mit der Ukraine hat Anfang April erneut gezeigt, wie fragil die Abwicklung der ukrainischen Getreideausfuhren seit dem Angriff Russlands geworden ist. Auch beim zweiten – noch wichtigeren – Standbein des Exportgeschäftes droht erneut Ungemach, denn Moskau hat erneut die Schließung des Schwarzmeer-Korridors angedroht.

Hauptexportkanal wäre wieder blockiert

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Der sogenannte Getreidedeal, den die Vereinten Nationen und die Türkei im August 2022 jeweils mit der Ukraine und Russland abgemacht hatten, läuft nach mehrfacher Verlängerung am 18. Mai wieder aus. Moskau hat nun damit gedroht, das Abkommen kein weiteres Mal zu verlängern. Begründet wird dies mit angeblichen „Terrorattacken“ der Ukraine. Gemeint sind insbesondere Drohnenangriffe auf die von Russland annektierte Krim.

Moskau hatte auch bei anderen Ablaufterminen mit dem Aus für den Getreidedeal gedroht, letztlich aber stets eingelenkt. Sicherheiten gibt es aber keine. Sollte das Abkommen tatsächlich platzen, wäre dies eine Katastrophe für die Ukraine, die den Großteil ihrer Exporte über das Schwarze Meer abwickelt. Alternative Routen über Polen und die Ukraine sind politisch wegen der negativen Effekte auf die osteuropäischen Märkte zunehmend umstritten und von den Frachtkapazitäten her ohnehin limitiert.

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