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topplus Ausblick Ferkel

Wettbewerb um europäische Ferkel wird schärfer

Die Einstallbereitschaft ist dank guter Preise und sinkender Futterkosten hoch. Da das Angebot so knapp ist, dürften dennoch einige Mastställe leer bleiben.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Ferkelmarkt ist weiterhin unterversorgt. Das zur Verfügung stehende Angebot reicht bei Weitem nicht aus, da die Einstallbereitschaft sehr hoch ist. Die Aussichten für den Schweinemarkt sind positiv, und die sinkenden Kosten für Futtermittel treiben die Nachfrage noch weiter an.

Lange Wartezeiten

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Ferkelhändler berichten von langen War­tezeiten, die bei der Bestellung von freien Ferkeln bis zu drei Wochen ­betragen können. Im weiteren Verlauf sehen Marktteilnehmer sowohl preisdämpfende als auch -treibende Faktoren auf dem Ferkelmarkt:

  • Das Angebot an Einstalltieren ­erreicht saisonal meist im März ­seinen Tiefpunkt. Danach dürften die Stückzahlen erfahrungsgemäß ­etwas zulegen. 

  • Die Sauenbestände haben sich in Deutschland sowie im gesamten EU-Raum zwar stabilisiert, doch das Wachstum bleibt insgesamt gesehen eher gering. EU-weit gab es Ende 2023 ungefähr 1,5 % mehr Sauen als zwölf Monate zuvor. Diesen moderaten Aufwärtstrend bestätigen auch die Besamungsstationen, die seit dem Ende des letzten Jahres einen Anstieg bei den Abnahmen von Besamungstuben feststellen.

  • EU-weit hat der Wettbewerb um Einstalltiere zugenommen. Händler ­berichten, dass Spanien derzeit stark in den Niederlanden zukauft und in den ersten zwei Monaten gut 50.000 Ferkel mehr importierte als im Vor­jahreszeitraum. Damit blieben wohl auch weniger Ferkel für Deutschland, denn hier reduzierten sich die Zahlen zeitgleich um 36.000 Tiere. Aus Dänemark kommen hingegen derzeit mehr Ferkel zu uns. Laut Danske Svineproducenter waren es allein im Februar knapp 80.000 Tiere mehr als 2023.

Wie weit steigen die Ferkelpreise?

Insgesamt ist daher zwar mit mehr Ferkeln auf dem deutschen Markt zu rechnen, von einer „Ferkelschwemme“ kann jedoch keine Rede sein. Marktteilnehmer rechnen ohnehin damit, dass sich die Ferkelpreise in den ­kommenden Monaten stark an den Schlachterlösen orientieren. „Das ist nicht unbedingt negativ“, meint ein Händler. Im letzten Jahr führte dies dazu, dass die höchsten Ferkelpreise erst Anfang Juni erreicht wurden.

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