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Bio-Gesamtumsatz in Österreich gestiegen

2022 wurden Bio-Lebensmittel für knapp 2,7 Milliarden Euro verkauft; Bio-Anteil im Einzelhandel trotz gestiegener Lebenshaltungskosten auch 2023 stabil.

Lesezeit: 2 Minuten

Die AMA-Marketing präsentierte vor Kurzem die aktuellen Zahlen zum Bio-Markt in Österreich. Die Auswertung von Lebensmitteleinzelhandel, Direktvertrieb und Bio-Fachhandel und Gastronomie ergab einen Umsatz von 2,68 Mrd. €, was einen neuen Höchstwert bedeutet. "Gegenüber 2021 konnte der Bio-Umsatz damit trotz des schwierigen Marktumfeldes aufgrund der hohen Inflation gegenüber 2021 um über 5 %bzw. 162 Millionen Euro zulegen. Im Vergleich zu 2019 wurde sogar eine halbe Milliarde Euro mehr umgesetzt", heißt es von Bio Austria.

Umsatz in der Gastronomie stiegt

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Insbesondere der Bio-Umsatz in der Gastronomie zeigt eine positive Entwicklung: Der Anteil am Gesamtumsatz ist von 2021 auf 2022 von fünf auf sieben Prozent angestiegen – in Zahlen entspricht dies einem Umsatzplus von 62 Millionen Euro. Damit erweist sich die Gastronomie erneut als großer Wachstumsmarkt für Bio. "Dass Bio auch in der Krise weiter wächst macht deutlich, wie stark das Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Vorteile ökologischer Lebensmittelproduktion ist. Es ist daher auch ein Zeichen der Wertschätzung für Biobäuerinnen und Biobauern und für die besondere Bio-Qualität", zeigt sich Bio Austria Obfrau Barbara Riegler erfreut.

Je nach Bio-Warengruppe zeigt sich, laut AMA eine abweichende Entwicklung: Bei Milchprodukten geht die Tendenz leicht bis mäßig nach unten, während die Bio-Anteile im Fleischbereich bei 7 % stagnieren. Bei Eiern entfielen im ersten Halbjahr 2023 ein Fünftel der Ausgaben auf Bio-Produkte, was dem Wert vom Vorjahr entspricht. Von den wirtschaftlichen Herausforderungen unbeeinflusst, wächst der Markt für Bio-Obst auf 17 % und von Bio-Gemüse auf 24 % Umsatzanteil. "Ein Effekt, der Bio seit Beginn der Inflation zu Gute kam, waren die immer geringeren Preisunterschiede zu konventionellen Produkten. Mit plus 12 % lagen die Preissteigerungen eines Bio-Frischewarenkorbs unter jenem mit gleichartigen konventionellen Produkten (+14 %)", heißt es von der AMA.

Regalpreise steigen weniger stark

Untermauert werde die hohe Bio-Treue durch die RollAMA-Daten im Bereich der Preiselastizität, also der Nachfrage am Markt im Anschluss an erfolgte Preiserhöhungen. Hier zeigt sich, dass das Bio-Segment trotz insgesamt steigender Preise weiterhin gewachsen ist, also eine gestiegene Nachfrage verzeichnet. Geholfen hat dabei auch die Tatsache, dass Bio-Lebensmittel in der Teuerung insgesamt weniger teurer geworden sind als konventionelle Lebensmittel (2022: 7,5 Prozent zu 11,5 Prozent). "Die angespannte Situation hat der Beliebtheit von Bio-Lebensmitteln jedenfalls keinen Abbruch getan", fasst Obfrau Barbara Riegler die insgesamt erfreuliche Entwicklung zusammen.

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