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Agrarpaket

Grüne Kreuze ziehen Kreise

Von Flensburg bis München sprießen grüne Kreuze aus Ackerböden. Dem Protest gegen das Agrarpaket schließen sich nicht nur Landwirte an. Auch ein Verband und Politiker zeigen Flagge

Lesezeit: 2 Minuten

Die Idee einer Gruppe unabhängiger Landwirte (Die Graswurzler) nimmt deutlich an Fahrt auf. In ganz Deutschland haben Landwirte eifrig gezimmert, um sich an dem Protest zu beteiligen. Die grünen „Mahn-Kreuze“ sollen auf die Folgen des Agrarpakets und die allgemeine Lage der Landwirtschaft hinweisen. Die Idee von F.W. Raiffeisen würde wieder mit Leben gefüllt: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, sagen die Initiatoren.

Unter dem Hashtag #grüneKreuze finden sich auf Facebook, Instagram und Twitter bereits hunderte Beiträge mit Bildern und Videos. „Es geht nicht mehr nur um das Agrarpaket, sondern um das Ganze“, so die Initiatoren der Aktion. Ziel der Graswurzler ist es, dass auch die regionalen und die Publikumsmedien außerhalb der Landwirtschaft über die grünen Kreuze und deren Intention berichten und die Aktion so auch in der Gesellschaft Gehör findet.

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Der Aufruf der Graswurzelbewegung am 7. September hat sich wie ein Lauffeuer durchs Netz verbreitet. Die Aktion, die durch unabhängige Landwirte selbst ins Leben gerufen wurde, wird mittlerweile auch durch Verbände und Politiker aufgegriffen:

Bayrischer Bauerverband unterstützt Aktion

Zahlreiche Landwirte in Bayern haben sich bereits der Aktion „Grüne Kreuze“ angeschlossen. Der Bayerische Bauernverband (BBV) unterstütze dieses Engagement als Zeichen der Mahnung in der aktuell schwierigen Situation und der „miesen Stimmung“ in der Land- und Forstwirtschaft.

Nach dem BBV mahnen die Kreuze gegen die steigende Auflagenflut, die überzogene Bürokratie, den Dumpingpreisen fürs Essen, den ungebremsten Flächenverbrauch und einer unfaire Handelspolitik, heißt es in einer Pressemitteilung.

Grüne Kreuze im Bundestag

Bei der Generaldebatte zum Haushalt des Bundeslandwirtschaftsministeriums musste sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vergangenen Dienstag viel Kritik um das Agrarpaket anhören. Unter anderem sagte die CDU-Fraktionsvize Gitta Connemann (CDU), dass die Stoßrichtung des Insektenschutzplanes die Bauern verzweifeln lasse und verwies auf die „grüne Kreuze“-Aktion, die Landwirte in einigen Regionen seit Veröffentlichung des Agrarpaketes aufstellen.

Auch der FDP-Abgeordnete Dr. Gero Hocker erwähnte die Aktion der Graswurzler. "Die Bauern sehen das grüne Kreuz als Symbol der Resignation.“, so der Politiker.

Kreuze in jeglicher Form

Die Landjugend vom Bodensee hat in einer Abendaktion gemeinsam Hand angelegt:

Kreuze im XXL-Format im nordrhein-wesfälischen Altenberge und im niedersächsischen Messingen:

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