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Reportage & Talkrunde

Heute Themenabend Landwirtschaft beim MDR

Der MDR widmet sich am Mittwochabend der Landwirtschaft. In einer Reportage geht es zunächst um die Situation und die psychischen Belastungen. Danach kommt ein Polittalk der Parteien.

Lesezeit: 3 Minuten

Proteste von wütenden Bauern haben die Lage der Landwirtschaft zum vieldiskutierten Thema gemacht. Mit einem Themenabend nimmt der MDR heute Abend ab 20.15 Uhr die Situation in der Landwirtschaft in den Fokus.

Die „exactly“-Reportage „Erschöpft und frustriert – Bauern am Limit?“ begleitet Menschen in landwirtschaftlichen Betrieben. Anschließend wird in der „Fakt ist!“-Wahl-Arena „Die EU und die Landwirte“ mit Blick auf die Europawahl am 9. Juni die EU-Agrarpolitik diskutiert.

Die „exactly“-Reportage

Mit Traktor-Konvois und Straßenblockaden haben Landwirte in den vergangenen Monaten in ganz Deutschland demonstriert. Die Kritik: hohe Kosten, schlechte Erzeugerpreise und viel Bürokratie. Eine wissenschaftliche Untersuchung zeigt: Der psychische Druck in der Landwirtschaft ist hoch.

In der „exactly“-Reportage „Erschöpft und frustriert – Bauern am Limit?“ um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen und jetzt schon in der ARD Mediathek trifft MDR-Reporter David Straub nach langer Recherche unter anderem einen Landwirt, der unter psychischer Belastung leidet: Wer will in der aktuellen Situation überhaupt noch einen Hof übernehmen oder eine landwirtschaftliche Ausbildung beginnen?

Johann bewirtschaftet mit seiner Freundin einen Biobetrieb nahe Dresden. „Geld verdienst du in der Landwirtschaft nur schwer“, sagt er. „Zweimal hatte ich jetzt schon einen Hörsturz. Wo man aber trotzdem weiterarbeiten muss, wenn man am Limit ist.“ Überlastung in der Landwirtschaft nimmt auch Michel Allmrodt wahr. Als „Farmfluencer“ erreicht er auf Instagram Tausende Landwirtschaftsbegeisterte. Für die „exactly“-Reportage startet er eine Umfrage. Ergebnis: Unter ca. 900 Teilnehmenden haben ein Drittel bereits Erfahrung mit psychischer Überlastung gemacht.

Der 18-jährige Ludwig aus Erfurt will in der Landwirtschaft erfolgreich sein. Nach dem Abitur wird er im Sommer seine Ausbildung als Landwirt beginnen – im Betrieb von Carl-Albrecht Bartmer in der Magdeburger Börde. Der Betrieb umfasst etwa 1.600 ha Land. Ludwig will nicht als Kleinbauer arbeiten, erzählt er: „Auf einem großen Hof kann ich mit größeren Maschinen arbeiten. Und ich kann mehr Geld verdienen.“

Linda und Ansgar hatten Glück, wie sie sagen. In Südthüringen haben sie einen Hof gefunden, den sie zur Hälfte übernommen haben. Altbauer Wolfgang Knauer hat ihnen die Viehwirtschaft übergeben. Die arbeitsintensivere Sparte in der Landwirtschaft. „Es ist ja nie, dass du morgen aufwachst und denkst: Oh ne, heut’ will ich nicht zur Arbeit. Es fühlt sich nicht wie Arbeit an“, sagt Linda.

Weiterer TV-Tipp

„Fakt ist!“-Wahl-Arena diskutiert über „Die EU und die Landwirte"

Direkt im Anschluss an die Reportage läuft im MDR-Fernsehen die „Fakt ist!“-Wahl-Arena zum Thema „Die EU und die Landwirte". Ab 20.45 Uhr sind mit Carl-Albrecht Bartmer und Michel Allmrodt auch zwei Bauern aus der „exactly“-Reportage im Studio.

Ebenso wie weitere Vertreter aus der Bauernschaft sowie Zuschauerinnen und Zuschauer, die aus Verbrauchersicht auf das Thema blicken, stellen sie im Vorfeld der Europawahl am 9. Juni ihre Fragen zur Agrarpolitik an Kandidatinnen und Kandidaten der sechs großen Parteien:

  • Marion Walsmann, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) für die CDU,

  • Tiemo Wölken, MdEP für die SPD,

  • Niklas Nienaß, MdEP für Bündnis 90/Die Grünen,

  • Andreas Glück, MdEP für die FDP,

  • Ines Schwerdtner, Kandidatin für das Europaparlament für Die Linke sowie

  • René Aust, Kandidat für das Europaparlament für die AfD.

Bis 22.00 Uhr geht es in der von Anja Heyde und Stefan Bernschein moderierten Runde darum, wie die Parteien zu den aktuellen Streitpunkten in der EU-Agrarpolitik stehen. Werden auch künftig vor allem große, konventionelle Betriebe profitieren? Oder kann auch die kleinteilige, vielfältige, nachhaltige Landwirtschaft überleben – und vielleicht sogar gestärkt werden? Und ist die EU das bürokratische „Monster“, als das sie von vielen wahrgenommen wird?

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