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Stiller Protest: Warum Landwirte umgedrehte Stiefel aufhängen

Als Zeichen für falsche Anschuldigungen und fehlende Wertschätzung haben Landwirte – vor allem in NRW – umgedrehte Gummistiefel an die Straßen gehangen.

Lesezeit: 2 Minuten

Umgedrehte Gummistiefel auf Weidezäunen und Feldern sorgen derzeit für Aufmerksamkeit: In immer mehr Regionen Deutschlands findet sich die Symbolik am Straßenrand. Der ein oder andere Bürger wird sich gefragt haben, welche Bedeutung die Stiefel haben und wer dahinter steckt.

Der Verein Land sichert Versorgung NRW (LsV) ruft Landwirte und die ländliche Bevölkerung dazu auf, einen umgedrehten Stiefel als Zeichen der Solidarität in der Nähe von Straßen aufzuhängen.

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Anders als bei den grünen Kreuzen in der Landschaft, mit denen Landwirte 2019 auf das Höfesterben aufmerksam machen wollten, gibt es keine Erklärung an den Stiefeln. Noch nicht. „Wir überlegen, einen QR-Code anzubringen, damit Interessierte sich über das Thema informieren können“, sagt Landwirtin Svenja Stegemann gegenüber der NRZ-Zeitung.

Die Forderungen

„Es muss dringend aufhören, dass die Menschen im ländlichen Raum, ihre Arbeit und ihr Leben, nicht mehr wertgeschätzt werden. Wir haben es satt, wir brauchen im ländlichen Raum keine Fremdbestimmung derer, die nur am Wochenende Feld und Flur in Beschlag nehmen, nicht ohne ihren Müll hinter sich liegen zu lassen.“ Weitere Forderungen, die laut Pressemitteilung von LsV unterlassen werden müssen: Dass man mit immer neuen falschen Fakten Keile in die Bevölkerung treibt und, dass man die deutschen Landwirtschaft abschaffen möchte und „stattdessen aus aller Herren Länder importieren will, nur um den geeigneten Eliten ihr Wunschbild einer „heilen Welt“ auf dem Lande präsentieren wollen.“

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