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Ernte 2024 Vereinfachungen für 2025 Pauschalierung

Insekten, In-vitro, Pilzmyzel

Wie entwickelt sich der Markt für alternative Proteine?

Pflanzliche Proteine, Insekten- und Algen, pilzbasierte Proteine und Laborfleisch: Wie groß ist der Markt wirklich? Die Ernährungsmesse Anuga startet jedenfalls eine eigene Fachmesse für die Themen.

Lesezeit: 2 Minuten

„Alternative Proteine sind kein kurzlebiger Trend, sondern die Zukunft der Ernährung", sagt Jan Philipp Hartmann, Direktor der Anuga, eine Messe für Ernährung und Lebensmittel. Er glaubt: „Der Markt für alternative Proteine wird nicht nur durch die Nachfrage der Verbraucher vorangetrieben, sondern gleichermaßen durch bahnbrechende technologische Innovationen. Der Fortschritt in der Verarbeitung pflanzlicher Eiweißquellen und die Erschließung neuer Proteinquellen sind dabei von zentraler Bedeutung."

Angesichts dieser Trendeinschätzung haben die Anuga-Verantwortlichen entschieden, im kommenden Jahr ein umfangreiches Programm an Webinaren, Workshops und Speaker-Events rund um alternative Proteine anzubieten und neueste Forschungsergebnisse und technologischen Durchbrüche in dem Themenfeld zu beleuchten. Die Anuga Alternatives findet vom 4. bis 8. Oktober 2025 statt.

Markteinschätzungen für alternative Proteine gehen auseinander

Damit reagiert die Anuga nach eigenen Angaben auf die ihrer Meinung nach wachsende Tendenz des Handels, das Sortiment an pflanzenbasierten Eigenmarken zu erweitern.

Dies wiederum sei eine Reaktion auf die steigende Nachfrage der Verbrauchenden: So habe der Markt für pflanzliche Fleischersatzprodukte in Deutschland sowohl beim Umsatz als auch bei den Produkteinführungen ein Wachstum verzeichnet. Zwischen 2022 und 2023 sei der Marktwert um 7,8 % gestiegen, von einer Marktgröße von 639 Millionen USD im Jahr 2022 auf 689 Millionen USD im Jahr 2023.

Gleichzeitig gibt es andere Umfragen, die im Jahr 2023 einen Rückgang der konsumierten Menge pro Haushalt als auch in den Ausgaben für diese Produkte verzeichnet (top agrar berichtete). Und erst in der vergangenen Woche vermeldete der Schlachtkonzern Westfleisch, der über ein Tochterunternehmen ebenfalls in den Markt für Fleischersatzprodukte investiert hatte, dass sich dieser Markt in den letzten Jahren "überhaupt nicht nach vorne entwickelt" habe. Teils mussten 50 % der Produktion mangels Nachfrage entsorgt werden.

Was zählt zu "alternativen Proteinen"?

Den Markt weiter zu beobachten, bleibt also spannend. Wer etwas Hintergrundwissen zu alternativen Proteinen lesen möchte, ist bei diesem Artikel richtig aufgehoben. Hier erklärt top agrar die vier Hauptkategorien von alternativen Proteinquellen.

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