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Molkereiwirtschaft

Arla führt Nachhaltigkeitszuschlag ein

Bis zu 3 ct/kg Milch sollen Arla-Lieferanten als Nachhaltigkeitszuschlag erhalten können. Das Geld soll Motivator sein, die Treibhausgasemissionen auf dem eigenen Hof zu senken.

Lesezeit: 2 Minuten

Vor zwei Jahren hat Arla den Klima-Check auf 8.000 Betrieben in sieben europäischen Ländern eingeführt. Nun kommt ein weiterer Schritt hinzu: Ab dem nächsten Jahr wird der Milchpreis, den jeder einzelne Arla-Landwirt von der Molkereigenossenschaft erhält, von seinen Aktivitäten im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit abhängen. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Der Aufsichtsrat legt jährlich bis zu 3 ct/kg Milch auf den Tisch, um Umweltverbesserungen auf Basis von 19 Faktoren zu finanzieren und voranzutreiben, heißt es weiter.

Klima-Check-Programm ist Voraussetzung

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Die drei Cent kommen zu dem einen Cent hinzu, den die Landwirte für die Übermittlung ihrer Klima-Check-Daten erhalten. Die Teilnahme am Klima-Check-Programm ist Voraussetzung und Grundlage für die Berechnung des Zuschlags. Bei der aktuellen Milchmenge, die Arlas Landwirte jährlich produzieren, entsprechen die 4 ct/kg einer halben Mrd. €. Der Aufsichtsrat von Arla sei bereit, diese Summe vom Arla-Milchpreis abzuziehen und an die Landwirte je nach ihrer individuellen Punktezahl im Modell für den Nachhaltigkeitszuschlag umzuverteilen.

Punkte sammeln

Um den Zuschlag zu erhalten, müssen Milcherzeuger Punkte sammeln. Das Modell sieht 19 verschiedene Bereiche vor, in denen Landwirte aktiv sein können: z. B. Futter-, Eiweiß- und Düngemitteleffizienz, Güllelieferung an Biogas, Biodiversität, Carbon Farming und Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen und entwaldungsfreier Soja. Für jeden Punkt, den die Landwirte erreichen, erhalten sie 0,03 ct/kg Milch.

Erste Zuschlagszahlung 2023

Die erste Zuschlagzahlung wird im August 2023 als Teil des monatlichen Milchpreises auf der Grundlage der im Juli gelieferten Milch ausgezahlt, teilt Arla mit. Bis 2030 will die europäische Molkereigenossenschaft Arla die CO2e-Emissionen in den Bereichen Produktion, eigene Logistikflotte und Energienutzung um 63 % reduzieren. Auf den Arla-Höfen, bei externen Logistikdienstleistungen und Verpackungen um 30 % (je kg Milch). Bis 2050 möchte die Molkerei Netto-Null-CO2e-Emissionen erreichen.

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