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Klimaschutz bei der Milch

Bayerische Molkereien wollen THG-Emissionen einheitlich erfassen

Die Emissionen der Milchproduktion und der weiteren Lieferkette wollen bayerische Molkereien mit einem Softwareanbieter einheitlich erfassen, analysieren und kommunizieren.

Lesezeit: 2 Minuten

Immer mehr Unternehmen ermitteln den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte und werben damit. So auch Molkereien, die Treibhausgas (THG)-Emissionen entlang der Lieferkette ermitteln. Um die Datenerfassung und Analyse zu vereinheitlich hat jetzt der Verband der bayerischen Molkereien, milch.bayern, eine Partnerschaft gegründet mit Root Globals, einer Softwareplattform für Emissionsmanagement in der Lebensmittelindustrie.

Daten einheitlich erfassen, analysieren und kommunizieren

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Die Plattform von Root Global ermöglicht das flächendeckende und verifizierte Erfassen von Emissionsdaten entlang der gesamten Lieferkette – einschließlich der landwirtschaftlichen Betriebe. Das System nutzt die Daten-Schnittstelle zu Berechnungstools, wie dem LfL Klima-Check der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Auf Basis der Daten sollen Milcherzeuger und Molkereien ihren THG-Fußabdruck analysieren können.

Transparenz innerhalb der Milchwirtschaft

Christian Schramm, Vorstandsvorsitzender bei milch.bayern, bezeichnet die Partnerschaft als Meilenstein für die bayerische Milchwirtschaft und ein sehr gutes Beispiel wie Innovation, Wissenschaft und Branchenexpertise zu positiven Veränderungen führen können: „Dies wird nicht nur die Transparenz innerhalb der Branche erhöhen, sondern auch die bayerische Milchwirtschaft bei nachhaltigen Praktiken stark unterstützen.”

Das System kann laut Schramm die Daten für die Molkereien aufbereiten und es erleichtert Landwirten die Dateneingabe: So können beispielsweise Daten aus einer eingescannten Stoffstrombilanz automatisch übernommen werden. Bayerische Milcherzeuger können ihre THG-Emissionen unabhängig von der Molkerei vergleichen und die Molkereien können ihren THG-Fußabdruck ermitteln.

Erster Schritt in Richtung Branchenlösung

Angesichts der drängenden Klimakrise sei für die beteiligten Unternehmen klar: eine Branchenlösung muss her. Emissionen aus den eng verzahnten, internationalen Lieferketten müssten künftig einheitlich bilanziert und kommuniziert werden - unabhängig von Geografie oder Produktzweig. Hierzu werde die gesamte Lieferkette vom Landwirt bis zum Endverbraucher gefordert sein.

Landwirtschaft kann Emissionen reduzieren

Maurice Hensl, Geschäftsführer von Root Global, erläutert: „Die Lebensmittelbranche hat im Hinblick auf die weltweiten Emissionen den großen Vorteil, dass durch die Landwirtschaft zwar Emissionen verursacht, aber auch sequestriert und reduziert werden können. Jetzt gilt es, die THG-Emissionen pro landwirtschaftlichen Betrieb einheitlich zu messen und schließlich die Lieferkette in die Pflicht zu nehmen, nachhaltige Praktiken auf Betrieben zu fördern und mitzuverfolgen.“

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