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Weitere Landkreise in Niedersachsen von BTV 3 betroffen

Nach dem ersten Ausbruch im Ammerland sind nun auch Fälle der Blauzungenkrankheit im Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim bestätigt.

Lesezeit: 2 Minuten

In Niedersachsen ist in zwei weiteren Landkreisen die Blauzungenkrankheit des Serotyp 3 (BTV-3) bestätigt worden. Im nördlichen Emsland stellten Veterinäre die Krankheit bei einem Rind fest, in der Grafschaft Bentheim ist eine Schafhaltung betroffen.

Fall in Mutterkuhhaltung

Im Emsland handelt es sich beim betroffenen Betrieb um eine Mutterkuhhaltung mit 15 Kühen. Das erkrankte Tier zeigte laut Landkreis typische klinische Symptome wie hohes Fieber und ein entzündetes Maul. Die weiteren Tiere weisen keine Symptome auf.

Es dürfen keine Rinder aus dem betroffenen Bestand in andere Haltungen transportiert werden. Zudem hat der Landkreis dem Tierhalter Vektorschutzmaßnahmen empfohlen, mit denen eine weitere Ausbreitung des Virus verhindert werden soll. Dazu zählt der Schutz vor Gnitzen, da diese Überträger von BTV-3 sind.

Diese Auflagen gelten in Niedersachsen

Niedersachsen und Bremen haben schon mit dem ersten bestätigten Fall im Ammerland den Freiheitsstatus für BVT-3 verloren. Das führt zu Handelsbeschränkungen.

Hier finden Sie die Verbringungsregeln (Stand 27.10.23) für Betriebe in Niedersachsen mit Rindern, Schafen, Ziegen.

Kälberhandel in die Niederlande nur nach Test

Für Milchviehbetriebe stellt sich die Frage, wie Bullenkälber in den Handel, insbesondere in die Niederlande, gehen können. Dazu informiert das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium:

"In die Niederlande dürfen aktuell nur unter 90 Tage alte Kälber zur weiteren Haltung transportiert werden, die mindestens sieben Tage vor der Verbringung mit Gnitzen abwehrenden Mitteln behandelt wurden, und höchstens sieben Tage vor der Verbringung einem PCR-Test mit negativem Befund auf das Blauzungenvirus unterzogen wurden." Die Kosten für diese Untersuchungen tragen die Tierhalter.

Das Bundesministerium habe bereits Gespräche mit den Niederlanden geführt, um einen uneingeschränkten Handel zu ermöglichen. Denn das Nachbarland hat seinen BTV-3-Freiheitsstatus schon länger verloren.

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