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Internationaler Tag der Milch

Tag der Milch: „Milchkühe sind mehr als ihr CO2-Fußabdruck"

Gemeinsam mit anderen Erzeugern feiert DBV-Milchpräsident Schmal vor dem Brandenburger Tor den Tag der Milch. Sie werben für das „Weiße Gold“ und fordern bessere Bedingungen für die Milchproduktion.

Lesezeit: 2 Minuten

Auch in Berlin haben Landwirte heute zum Internationalen Tag der Milch für das „Weiße Gold“ getrommelt und auf die Situation der Milcherzeuger aufmerksam gemacht.

Der Milchpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, Karsten Schmal, bekräftigte bei der Gelegenheit seine Forderung nach Einführung eines „Grünland-Klima-Bonus“ im Rahmen der GAP-Förderung.

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Schmal: Kühe sind mehr als ihr Fußabdruck

„Milchkühe sind mehr als ihr CO2-Fußabdruck und spielen eine wichtige Rolle im CO2-Kreislauf. Kühe fressen Gras, Silage und pflanzliche Koppelprodukte aus der Lebensmittelerzeugung, die nicht durch den Menschen verwertet werden können“, erläuterte Schmal.

Das von den Kühen abgegebene biogene Methan werde im Gegensatz zum fossilen Methan innerhalb eines Jahrzehnts wieder abgebaut. Durch die Verwertung von Gras erhalten Kühe das Grünland als bedeutende CO2-Senke. Grünlandbewirtschaftung hat damit nach Überzeugung des DBV-Vizepräsidenten ein Alleinstellungsmerkmal und verdient somit eine Honorierung im Sinne des Klima- und Umweltschutzes.

Wendorff: Wir wollen weiter Milch erzeugen – zu fairen Preisen

Der Landesbauernverband (LBV) Brandenburg hat sich heute mit einer lebensgroßen Kuhstatue samt Kalb auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor aufgestellt. Unter dem Motto „Die Kuh ist kein Klimakiller!“ wirbt er hier gemeinsam mit dem Deutsche Bauernverband für mehr Wertschätzung der Milchrindhaltung und für die Milch als Grundlage gesunder Lebensmittel und Esskultur.

„Aktionen wie diese für ein besseres Image unserer Brandenburger Milcherzeugung sind sehr wichtig für uns“, betont LBV-Präsident Henrik Wendorff. Nicht zuletzt, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Brandenburger Milchrindbestände dahinschwinden, obwohl Landwirte gerade bereit sind, in neue, noch tierwohlgerechtere Stallanlagen zu investieren oder bereits investiert haben.

„Wir möchten im Land Brandenburg weiterhin wertvolle Milch von gesunden, starken Kühen zu einem fairen Preis erzeugen und werben daher am Tag der Milch mit Herzblut für dieses Produkt“, so Wendorff.

Terno: Brauchen langfristig Sicherheit

Auch LBV-Vize Heiko Terno ist Milcherzeuger mit 400 Tieren im Südosten von Brandenburg. Er hat schon kräftig in produktive und tierwohlgerechte Technik investiert und würde gerne mehr tun. Er fühlt sich von der Politik ausgebremst und pocht auf verbindliche Standards und langfristig verlässliche Rahmenbedingungen.

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