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ASP-Sorge: Zoll Österreich beschlagnahmt 2,4 t illegale Fleischeinfuhren

Wie wichtig der Schutz vor der Einschleppung der ASP ist, zeigen Schwerpunktkontrollen des österreichischen Zolls im Januar. Rund 2,4 t illegale Fleischprodukte zogen die Fahnder aus dem Verkehr.

Lesezeit: 2 Minuten

Der österreichische Zoll meldet Erfolge im Kampf gegen die Einschleppung von Tierseuchen, insbesondere der Afrikanischen Schweinepest (ASP). An insgesamt 21 Kontrolltagen im Januar fand eine gemeinsame Schwerpunktaktion mehrerer Ministerien und Behörden statt.

Dabei gelang den Beamten ein tonnenschwerer Erfolg: Die Bediensteten der beteiligten Organisationen stellten rund 2,4 t unzulässig mitgebrachter und potenziell gefährlicher Lebensmittel sicher. Zielländer der abgefangenen Produkte waren neben Österreich auch Deutschland, Frankreich, Italien und Belgien. In allen Fällen wurden die illegalen Waren vernichtet.

Finanzminister Magnus Brunner dankte nun den Zöllnern. "Besonders die Afrikanische Schweinepest ist für unsere Landwirtschaft eine große und ernstzunehmende Gefahr. Ist sie erst einmal in Österreich angekommen, hätte das schwerwiegende Folgen für die die Tiere und Landwirte. Mit den erfolgreichen Kontrollen des Zollamts Österreich leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung der Einschleppung der Schweinepest“, so Brunner. 

2.389 kg Fleisch aus dem Westbalkan und Moldawien sichergestellt

„Die Mitnahme von Schweinefleischerzeugnissen aus Nicht-EU-Staaten ist verboten“, betont auch Gesundheitsminister Johannes Rauch. Auch wenn die Afrikanische Schweinepest bisher noch nicht in Österreich aufgetreten ist, so ist "die Gefahr einer Einschleppung durch die zahlreichen Fälle im Süden und Osten Europas weiterhin sehr hoch. Je früher ein Ausbruch erkannt wird, desto eher kann er auch eingedämmt werden“, so Rauch.

Innerhalb der EU sind Haushaltmengen zulässig, sofern der Hersteller der Fleischprodukte im Herkunftsland einer ordnungsgemäßen veterinärbehördlichen Aufsicht unterliegt. Ein besonderes Risiko stellen Fleisch und Wurst aus privatem Erzeugnis dar, die keiner amtlichen Kontrolle unterzogen wurden.

Im Zuge der Kontrollen wurden 103 Verstöße festgestellt.  Von diesen kamen die Produkte in 33 Fällen aus Westbalkanländern, hauptsächlich aus Serbien oder dem Kosovo mit insgesamt 1.051 kg Fleisch, davon 631 kg Schweinefleisch. In 70 Fällen stammten die Fleischprodukte aus Moldawien und beliefen sich auf insgesamt 1.338 kg, davon rund 952 kg Schweinefleisch. Bereits im Dezember und damit im Rahmen der regulären Kontrollen wurden in 8 Fällen 1.271 kg Fleisch und Fleischprodukte festgestellt.

Zum Glück waren alle gefundenen Fleischpakete ASP-frei.

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