Borchert-Kommission

Der politische Druck für die Borchert-Pläne zur Tierhaltung steigt

Das politische Berlin wartet auf die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie zur Umsetzung der Borchert-Vorschläge zur Zukunft der Tierhaltung. Der Koalitionspartner SPD warnt vor einem „Taktieren“.

Das Warten auf die Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie zur Umsetzung der Borchert-Vorschläge zum Umbau der Tierhaltung beschäftigt das politische Berlin. Vor einem „Taktieren“ mit den Empfehlungen der Borchert-Kommission hat am Donnerstag der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, gewarnt. Planungssicherheit beim Umbau der Tierhaltung könne es nur geben, wenn auch die Bundesländer an Bord seien, und daher seien alle Parteien aufgerufen, „aus den Gräben zu kommen“ und die Kommission zu unterstützen, erklärte Miersch auf der Biofach.

Miersch fordert rasche politische Diskussion

An Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) richtete Miersch die Forderung, die zugehörige Machbarkeitsstudie schnellstmöglich zu veröffentlichen, um die politische Diskussion zu ermöglichen. Es sei „skandalös“, dass die Ergebnisse nach wie vor unter Verschluss gehalten würden. Laut dem SPD-Politiker liegt die Studie bereits vor,...


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