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Afrikanische Schweinepest

Nach achtmonatiger Pause: Neue ASP-Funde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Nach achtmonatiger Pause wurde die Afrikanische Schweinepest im Südosten Brandenburgs bei fünf Wildschweinen nachgewiesen. Es gibt aber noch weitere Verdachtsfälle.

Lesezeit: 2 Minuten

Knapp acht Monate nach dem bislang einzigen Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gibt es dort neue Fälle. Nahe Großkoschen an der Grenze zu Sachsen wurde die Tierseuche bei fünf verendeten Wildschweinen nachgewiesen, wie der Landkreis am heutigen Mittwoch mitteilte. Darüber hinaus gibt es auf brandenburgischer und sächsischer Seite aber noch weitere Verdachtsfälle. Der ASP-Krisenstab des Landkreises hat die Arbeit aufgenommen.

Sperrzone wird ausgeweitet

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Das erste betroffene Wildschwein wurde nach Angaben des Krisenstabes bereits am 17. Juli 2023 auf einem Feld zwischen den Gemeinden Großkoschen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Tätzschwitz im sächsischen Landkreis Bautzen geborgen. Inzwischen habe das Nationale ASP-Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den ASP-Verdacht amtlich bestätigt.

In den vergangenen Tagen wurden dann weitere verendete Wildschweine entdeckt, eines davon - ein Frischling - innerhalb der Ortslage Großkoschen. Auch bei diesen Tieren bestätigten Laboruntersuchungen die Tierseuche.

Schwarzkittel haben Zaun entlang der Kreisgrenze überwunden

Der zuständig Amtstierarzt, Jörg Wachtel, geht davon aus, dass es infizierten Wildschweinen gelungen ist, die eingerichtete Wildschutzbarriere entlang der Kreisgrenze zu überschreiten. "Für uns hat nunmehr Priorität, die weitere Ausbreitung der Tierseuche in den Landkreis zu verhindern", teilte er mit. In den kommenden Tagen werde die bereits im Landkreis geltenden Sperrzone ausgeweitet, kündigte der Amtsveterinär an.

Schutzkorridor entlang der Grenze zu Sachsen wird verstärkt

Neben der Ausweitung der Sperrzone werde erwogen, so meldet das Nachrichtenportal „rbb 24“, einen zusätzlichen Schutzzaun innerhalb des Kreisgebietes zu errichten. Zudem soll der Wildschwein-Schutzkorridor als doppelt eingezäuntes Gebiet entlang der Grenze zu Sachsen weiter verstärkt werden. Und die vorhandenen Bauzäune sollen durch einen Festzaun ersetzt werden. Über konkrete Maßnahmen wolle die Kreisverwaltung in den kommenden Tagen informieren und eine entsprechende Allgemeinverfügung veröffentlichen.

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