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Umbau der Tierhaltung: Bisher 18 Förderanträge eingegangen

Kurz nach dem Start des neuen Bundesförderprogramms sind die ersten Anträge eingegangen. Die meisten kommen bisher aus Süddeutschland.

Lesezeit: 2 Minuten

Zwei Wochen nach dem Start des neuen Förderprogrammes des Bundes zum Umbau der Tierhaltung sind inzwischen die ersten Förderanträge eingegangen. Bisher (Stand 14.03.24) liegen 18 Anträge mit einem Fördervolumen von fast 12,7 Mio. €  vor. Inklusive des Eigenanteils der Betriebe liegt das Gesamtvolumen bei 26,5 Mio. €, wie aus einer Pressemitteilung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) hervorgeht.

Der überwiegende Anteil der Anträge stammt aus Süddeutschland. Aus Baden-Württemberg liegen zurzeit sieben, aus Bayern und Niedersachsen jeweils fünf und aus Nordrhein-Westfalen ein Antrag vor.

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Zwei Förderbausteine

Für den Umbau der Tierhaltung sind im Bundeshaushalt nach Beschluss des Regierungsentwurfs zum Haushalt 2024 mit Finanzplanung bis 2027 insgesamt 875 Mio. € vorgesehen.  Für das Jahr 2024 sind 150 Mio. €, für 2025 200 Mio. €, für 2026 300 Mio. € und für 2027 insgesamt 225 Mio. € eingeplant.

Über das Bundesprogramm werden zum einen Investitionen in tiergerechtere Stallneu- und Stallumbauten (Zugang zu Außenklima oder Auslauf) bezuschusst. Zudem sollen aber auch die laufenden Mehrkosten durch Stroheinstreu oder Beschäftigungsmaterial teilweise ausgeglichen werden. Dieser Teil der Förderung kann ab April bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragt werden.

Experten weiterhin skeptisch

Doch was das BMEL als großen Erfolg feiert, sehen Experten weiterhin skeptisch. Denn erstens deckt die geplante Fördersumme nur einen Bruchteil dessen ab, was für einen breiten Umbau der Schweinehaltung wirklich erforderlich wäre.

Die Borchert-Kommission ging bei ihren Berechnungen immerhin von einem Finanzbedarf von 4 Mrd. € aus – pro Jahr, wohlgemerkt! Zudem sind viele Genehmigungshürden noch immer nicht ausgeräumt. Die Förderung werden daher vermutlich größtenteils Biobetriebe in Anspruch nehmen, die viele der Vorgaben ohnehin schon erfüllen.

Der größte Knackpunkt wird jedoch die Förderung der laufenden Mehrkosten sein. Denn hier lautet eine der Vorgaben, dass 70 % der Tiere am Ende einen intakten Ringelschwanz aufweisen müssen!    

 

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