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Produktionsmenge verdoppelt

Vion schlachtet erstmals 1.000 Strohschweine pro Woche

Gemeinsam mit seinen süddeutschen Erzeugern und dem LEH hat Vion die Produktionsmenge von Strohschweinen verdoppelt. Die sei der Beweis, dass man gemeinsam was erreichen kann.

Lesezeit: 3 Minuten

Erstmals wird Vion in dieser Woche für die Landwirte im Süden sowie die Lebensmittelhändler Edeka und Rewe der Region mehr als 1.000 Strohschweine schlachten.

Für Schweinefleischmanager Uwe Tost ist dieser Erfolg ein Beispiel dafür, "wie störungsfrei harmonisch die Transformation der Nutztierhaltung erfolgen kann, wenn Landwirte, Verbraucher, der Handel und die Fleischindustrie dasselbe wollen – mehr Tierwohl, höhere Qualität“. Konkret mit diesem Ziel hätten sich hier alle Teilnehmer gemeinsam in die Pflicht genommen und eine stabile Kette aufgebaut, in der Angebot und Nachfrage seither Schritt für Schritt zunehmen, lobt er.

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Lob an die Vorreiter aus dem Süden

So etwas wie die ‚Pioniere‘ dieses Erfolgs waren 2019 die Edeka Südbayern und die Erzeugergemeinschaft Südbayern. Vom Schnitzel bis zur Haxe – schon bald fanden die Produkte des gemeinsam aufgelegten Strohschweine-Programms so viele Liebhaber im Endverbrauchermarkt, dass die anfangs anvisierten 500 Schlachttiere pro Woche nicht mehr ausreichten, erinnert Vion in einer Mitteilung.



„Entsprechend der Vion-Strategie, stabile Partnerschaften mit Landwirten und LEH aufzubauen, gilt es dabei, zwischen Produktion auf der grünen Seite und den Absatzmöglichkeiten im Handel immer eine ausgewogene Balance zu halten“, erklärt Franz Beringer, Vorstand der EZG Südbayern und Vion-Geschäftsführer in Landshut.

Aktuell beliefern 30 beteiligte Strohschweinemäster den Vion-Schlachthof in Niederbayern sowie den Vion-Standort in Crailsheim. Doch mit Blick auf das zunehmende Interesse der Edeka- und Rewe-Kunden wollen die Beteiligten auch diese Zahl sukzessive weiter erhöhen. Dabei ist der Vion-Standort Landshut gemeinsam mit der EG Südbayern heute bereits der mit Abstand größte Strohschweinevermarkter Süddeutschlands in der Haltungsform 3 des Handels.



„In Hinsicht auf die Marktentwicklung für konventionelle Mastschweine und in Zeiten, in denen die Politik nur diskutiert, bietet das verlässliche Vertragssystem für Strohschweine allen Beteiligten eine sichere Wertschöpfung und konkret den Landwirten im Süden einen en fest planbaren Absatz“, so Beringer. Dazu zählen unter anderem Verträge mit mehrjährigen Laufzeiten, festgeschriebene Zuschläge und eine Abnahmegarantie Vions für die Tiere.

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Über Strohschweine

Jedes Strohschweine-Programm basiert auf einer geschlossenen Lieferkette. Ausnahmslos werden die Tiere in den Regionen Süd-Bayern und Württemberg gehalten, aufgezogen, geschlachtet und vermarktet. Ihre mit Stroh eingestreuten Liegeflächen bieten Liegekomfort, schaffen artgemäße Wühl- und Beschäftigungsmöglichkeiten und ein besonders gesundes Stallklima. Zugleich haben die Tiere bis zu 40 % mehr Platz als ihre Artgenossen in konventionellen Ställen und bekommen keine genveränderten Futtermittel. Damit erfüllen die Ställe die Anforderungen der ITW Haltungsstufe 3.

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