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Bayern

Söder: „Agrarökologie statt Agrarkapitalismus“

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert eine Agrarwende in Deutschland nach dem Vorbild Bayerns.

Lesezeit: 2 Minuten

In die Diskussion um die Fleischerzeugung in Deutschland nach der Schließung des Tönnies-Werkes in Rheda-Wiedenbrück ist am Wochenende auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eingestiegen. In einer Videobotschaft fordert er eine Agrarwende in Deutschland nach dem Vorbild in Bayern.

„Agrarökologie statt Agrarkapitalismus könnte doch ein Weg sein für die Zukunft“, schlägt Söder vor. Das sei heimatorientiert, könne auch erfolgreich sein und viele Bürger seien bereit, dafür mehr Geld auszugeben. „Es soll so sein, dass Fleisch nicht unendlich teuer wird, es soll erschwinglich bleiben, aber vielleicht, dass wir es bewusster genießen, was unsere Landwirtschaft an hervorragenden Produkten herstellt.“

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"Mehr Geld für Agrar, damit Landwirte das Tierwohl organisieren können"

Söder, dem auch Ambitionen auf eine Kanzlerkandidatur nachgesagt werden, sieht dies als einen Auftrag für die Herausforderungen in Deutschland. „Mehr Geld für Agrar, aber eine Wende hin zu mehr Agrarökologie, die den Landwirt mehr in den Blick nimmt, die ihm mehr Möglichkeiten gibt, seine Ställe, das Tierwohl zu organisieren und trotzdem wirtschaftlich zu bleiben.“ Das ist laut Söder der bayerische Weg, der auch ein Weg für Deutschland sein könne.

Hier das Video im Wortlaut:

BBV fordert leistbare und ökonomisch nachhaltige Rahmenbedingungen

In einem Statement zu Söders Videobotschaft spricht sich der Bayerische Bauernverband (BBV) für eine nachhaltige Landwirtschaft aus, sodass Bauernfamilien davon gut leben können. Eine zukunftsfähige, nachhaltige und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft sei Leitlinie für den BBV.

Der Berufsverband weist zugleich darauf hin, dass gerade die kleineren und mittleren Betriebe für den Fortbestand ihrer Bauernhöfe auf die Tierhaltung angewiesen sind. Dafür brauche es leistbare und auch ökonomisch nachhaltige Rahmenbedingungen. „All das ist die Basis, um wirtschaftlich stabile Existenzgrundlagen zu wahren und die Bauernfamilien als fester Bestandteil in der Mitte der Gesellschaft zu halten.“

Der BBV steht nach eigener Aussage für einen konstruktiven Dialog und eine praxistaugliche Weiterentwicklung bereit. Es brauche dann seitens der Staatsregierung auch Taten zur Stärkung bäuerlicher Familienbetriebe. „Unter anderem müssen dann für die bayerische Land- und Forstwirtschaft auch starke und dynamisch wachsende bayerische Förderprogramme sowie eine Innovations-, Beratungs- und Forschungsoffensive vorgesehen werden“, fordert der BBV. Für die Land- und Ernährungswirtschaft Bayerns brauche es eine solide Standortstrategie, die die Lebenswirklichkeit und Marktrealitäten berücksichtige.

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