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„In einem Familienunternehmen zu arbeiten ist und bleibt etwas Besonderes“

Familien sind das Rückgrat der Landwirtschaft – und unserer Industrie. In unserer Talkshow am Donnerstag wollen wir über das Thema diskutieren. Wir sprachen vorab mit Unternehmerin Nicola Lemken.

Lesezeit: 3 Minuten

Am 03. November um 19.30 Uhr wollen wir uns der Frage nähern, was eigentlich das Erfolgsmodell Familienbetrieb ausmacht. Wo liegen die Stärken, was sind die ganz besonderen Herausforderungen und wie gelingt der Übergang in die nächste Generation? Unter www.youtube.com/topagrar können Sie die Veranstaltung live verfolgen.

Nicola Lemken hat in Münster BWL studiert. Nach dem Studium sammelte die Unternehmerin durch zahlreiche Praktika auf landwirtschaftlichen Betrieben und bei Landtechnikerstellern Erfahrungen in der grünen Branche. Ende 2001 begann ihr Weg bei der LEMKEN GmbH & Co. Der Hauptstandort des Unternehmens ist das niederrheinische Alpen.

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Wie hat der Betrieb Ihre Jugend, ihre Ausbildung beeinflusst, wie haben Sie sich vorbereitet?

Lemken: Was ich als Kind mitbekommen habe: Mein Vater hatte die Verantwortung für eine große Firma und viele Mitarbeiter. Mir war bewusst, dass er viele Entscheidungen zu treffen hatte. Wir haben Messen und Veranstaltungen als Familie besucht. Ich bin am Wochenende im Betrieb gewesen und habe für den Führerschein auf dem Betriebsgelände geübt. Die Mitarbeiter kennen mich deshalb schon als Kind und schätzen es, dass ich die Firma übernommen habe. Auf der anderen Seite hatte ich den Firmeneinstieg erst mal nicht vor Augen, sondern wollte frei entscheiden. Während meiner ersten Stelle bei Bayer, in einem großen Konzern, reifte der Gedanke, die Chance zu ergreifen und ins Familienunternehmen einzusteigen.

Welchen Einfluss hatte die Familie bzw. die Tradition auf Ihre Entscheidung?

Lemken: Als 7. Generation anzutreten, das macht natürlich was. So hat mein Vorfahr Wilhelmus Lemken vor über 240 Jahren mit seiner Schmiede den Grundstein gelegt für eine andauernde Erfolgsgeschichte und für ein Unternehmen, das heute weltweit über 1.600 Mitarbeiter beschäftigt. Und es gibt noch immer neue Ideen und Weiterentwicklungen. Es bedeutet natürlich Verantwortung für viele Menschen und für die Region. Die Historie ist keine Garantie - deshalb geht es darum, die richtigen Weichen zu stellen, um dieses Unternehmen erfolgreich in die nächste 8. Generation weiterzugeben.

Welche Dinge sind Ihnen in diesem Bereich wichtig?

Lemken: Landwirtschaft und Landtechnik ist eine immer wieder faszinierende und vielseitige Branche. Wir wollen viel dafür tun, dass sie interessant bleibt für junges Talent und gute Nachwuchskräfte. In einem Familienunternehmen zu arbeiten: ist und bleibt etwas Besonderes, Die Mitarbeiter sind überdurchschnittlich motiviert und mit vollem Herzen dabei. Wir wissen, auch durch die letzten zwei Jahre, wie gut und schnell wir uns anpassen können. Die Kultur ist offen, ehrlich, wertschätzend, einfach, menschlich und direkt. Es arbeiten die Kinder von Mitarbeitern für uns – über Generationen verbunden. Das spricht für maximales Vertrauen.

Neben Frau Lemken haben wir aus der Agrarbranche folgende Gäste eingeladen:

  • Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes
  • Cathrina Claas-Mühlhäuser, Aufsichtsratsvorsitzende und Hauptgesellschafterin von Claas
  • Carina Dünchem, Landwirtin und Bloggerin bei „Lebe-Liebe-Landwirtschaft“
  • Christian Dreyer, seit mehr als 20 Jahren einer der Geschäftsführer der Amazonen-Werke
  • Dr. Karin Ebel, Anwältin und Expertin für Familienunternehmen bei Peter May Family Business Consulting
  • Henning Fockenbrock, Landwirt und künftiger Hofübernehmer des Biobetriebes der Familie
  • Christoph Grimme, Gründer des Start-ups SchmiedeOne und einer der Geschäftsführer der Grimme Landmaschinenfabrik
  • Gerd Sonnleitner, Landwirt und u. a. ehemaliger Präsident des Deutschen sowie des Bayerischen Bauernverbandes
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