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Precision Farming

Satellitengeführte Lenkung jetzt auch für Kubota-Kleintraktoren

Für Kommunen, Bauhöfe und Golfplatzbetreiber dürfte die Neuheit bei den Kubota-Kleintraktoren interessant sein: Sie können nun mit der zentimetergenauen Spurführung ausgestattet werden.

Lesezeit: 4 Minuten

Kubota bietet für seine Kompakttraktoren jetzt auch Komponenten aus dem „Precision Farming“-Bereich an. Per Satellitennavigation zentimetergenau lokalisiert, lassen sich die Maschinen mithilfe einer elektronischen Lenkhilfe automatisch steuern und in der vorgegebenen Fahrspur halten. So würden die Fahrer entlastet und könnten sich besser auf ihr Anbaugerät zum Mähen, Laubsammeln oder zur Bodenbearbeitung konzentrieren, heißt es.

Damit wird auch die Überlappung von Fahrstreifen vermieden und die Flächenleistung erhöht. Mit den Empfangseinheiten, Bedienkonsolen und Lenkradmotoren von Topcon können sämtliche Kompakttraktoren von Kubota aus- und nachgerüstet werden.

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Moderne Traktoren werden heute nicht mehr nur von Menschenhand mit mehr oder weniger Präzision über den Acker gesteuert, sondern sie nutzen satellitengestützte Parallelfahrsysteme zur exakten Spurführung. Damit werden unproduktive Überlappungen von Fahrstreifen oder Auslassungen vermieden. Kubota überträgt diese Systematik aus dem Bereich des Precision Farming jetzt auf seine Groundcare-Kompakttraktoren. Konkret können sämtliche neuen und bestehenden Kubota-Kompakttraktoren für die Grünflächenpflege und Kommunalwirtschaft damit aus- und nachgerüstet werden.

Satellitentechnik mit System

Parallelfahrsysteme bestehen aus Satellitenempfängern, Lenkrechnern, Bedieneinheiten und Lenkmotoren. Sie nutzen die Signale von satellitengestützten Navigationssystemen (GNSS) zur Ortsbestimmung und automatischen Spurführung, um eine Fahrtstrecke mit einer Genauigkeit von 20-30 cm neben einer anderen Strecke zu ermöglichen. Dabei verhelfen ergänzende Korrekturdatendienste (RTK) zu einer Positionsgenauigkeit von wenigen Zentimetern.

Kubota überträgt jetzt das elektronische Lenksystem vom führenden Anbieter Topcon aus dem Bereich der Landwirtschaft in sein breites Programm der Groundcare-Traktoren. Ein wesentlicher Baustein des Systems besteht aus dem kombinierten Empfänger und dem Lenkrechner AGS-2. Er empfängt die Signale aller weltweit verfügbaren GNSS-Systeme wie GPS, GLONASS, Galileo und Beidou/Compass und errechnet daraus die aktuelle Position des Fahrzeugs.

Für die Korrektur der Satellitendaten lässt sich wahlweise eine am Einsatzort fest installierte Referenzstation oder der webbasierte RTK-Dienst des Anbieters geo-konzept nutzen. Der integrierte Lenkcontroller des AGS-2 wird vom Fahrer über die Touchscreen-Konsole XD (7 Zoll) programmiert – dieser errechnet die Fahrtrichtung und gibt die Steuersignale an den Lenkradmotor AES-35 weiter.

Mit dieser Retrofit-Lösung von Topcon zum Parallelfahren können grundsätzlich alle Maschinen ausgerüstet werden, die eine Lenkung haben. Kubota bietet sie nicht nur für fabrikneue Traktoren aus seinem Kompaktprogramm an, sondern auch für bestehende Fahrzeuge. Der Lenkmechanismus besteht dabei entweder aus einem elektrischen Lenkradmotor oder aus einem speziellen Hydraulikventil in der Lenkhydraulik.

Fahrerentlastung im Fokus

Moderne Parallelfahrsysteme machen das Fahren der Traktoren komfortabler und weniger ermüdend, wirbt das Unternehmen weiter. Kubota-Traktoren mit der Retrofit-Lösung von Topcon sollen Vorteile auf allen privaten und öffentlichen Grünflächen haben.

Die Fahrer widmen dem Anbauwerkzeug zum Mähen und Mulchen, zur Gras- und Laubaufnahme sowie zur Bodenbearbeitung (z. B. Aerifizieren) mehr Aufmerksamkeit und verbessern damit das Arbeitsergebnis. Das Parallelfahren vermeidet außerdem Überlappungen von Fahrstreifen, damit erhöht sich die Flächenleistung. Auch eine aufwendige Nachbearbeitung ausgelassener Stellen durch eine weitere Überfahrt wird überflüssig.

Beim Aerifizieren droht keine Beschädigung der Rasenfläche durch eine doppelte Überfahrt; beim Düngen verhindert die Parallelfahrt einen doppelten Materialaustrag auf einer zweimal befahrenen Fläche. Auf Sportrasen lassen sich damit zentimetergenau die beliebten Hell-Dunkel-Streifenmuster herstellen. Insgesamt vereinfachen sich damit routinierte Fahrer ihre Arbeit, und auch ungeübte Anwender erreichen damit ein einwandfreies Arbeitsergebnis.

Mehr Kontrolle

Die Systematik erlaubt Fuhrparkleitern beispielsweise neue Ansätze der Arbeitsorganisation. Zudem können private und öffentliche Gärten oder Parkanlagen kartiert werden, ortsunkundige Fahrer finden sich somit besser zurecht, erklärt Kubota abschließend. In den elektronischen Karten können Hindernisse oder andere gefährliche Stellen markiert werden, das erhöht die Arbeitssicherheit.

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