AGRAVIS Raiffeisen AG

Die Agravis Raiffeisen AG zählt zu den fünf landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaften in Deutschland und gilt mit einem Umsatz von circa 7,4 Mrd. Euro als eines der größten norddeutschen Unternehmen im Bereich des Agrarhandels. Entstanden ist die Agravis Raiffeisen AG im Jahr 2004 im Zuge des Zusammenschlusses der Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG (RHG) sowie der Raiffeisen Centralgenossenschaft Nordwest eG (RCG) in Münster und beschäftigt derzeit rund 6.300 Mitarbeiter an 400 Standorten in ganz Deutschland. Zum Vorstand zählen der Vorstandsvorsitzende Dr. Clemens Große Frie, Dirk Bensmann, Johannes Schulte-Althoff sowie Christoph Kempkes und Hans-Georg Bruns. Neben den für die Agrarbranche typischen Geschäftsfeldern Futtermittel, Getreide, Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie Ölsaaten ist das Handelsunternehmen darüber hinaus im Baustoffhandel tätig und betreibt in den Raiffeisen-Märkten ein Einzelhandelsgeschäft. Die Agravis selbst versteht sich als Partner im ländlichen Raum und definiert dabei die Kundenzufriedenheit und Ertragsstärke als wichtigste Grundgedanken. Laut Agravis spielt das Energiemanagement bei allen Unternehmensentscheidungen eine wichtige Rolle und ist integrierter Bestandteil im täglichen Geschäft. In seiner Energiepolitik verpflichtet sich der Konzern, bis zum Jahr 2020 die Energieeffizienz jährlich um 2 % zu steigern und somit den Energieverbrauch zu reduzieren. Agravis engagiert sich zudem im regionalen Raum beim Sponsoring von Vereinen, Verbänden und Veranstaltungsorganisatoren und setzt den Schwerpunkt damit nach eigenen Angaben auf die Förderung  von Projekten mit landwirtschaftlichem Bezug, um in den Regionen das Image zu fördern und das Vertriebsgeschäft zu unterstützen. Neben Reitsportveranstaltungen in Münster und Oldenburg unterstützt die Agravis Gruppe als Sponsor auch den Fußballverein SC Preußen Münster.

Neue Runde in den Ermittlungen des Kartellamtes zu Preisabsprachen bei Pflanzenschutz.

Russland hat 2018 zwar weniger, aber immer noch überdurchschnittlich geerntet. Die Exportprognose wurde zuletzt nach oben korrigiert.

Das Wetter machte den Kartoffelanbauern 2018 europweit einen Strich durch die Rechnung. Auch in Spanien und Schweden fehlen Knollen.

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