Zuletzt aktualisiert am 26.10.21 um 7:51 Uhr

Thema

Klimawandel

Der Klimawandel bezeichnet eine stetige Erwärmung der Erde, welche gravierende Umweltauswirkungen zur Folge hat – auch für die Landwirtschaft.

Klimawandel bezeichnet die über Jahre hinweg stetige Erwärmung der Erde. Laut Aussage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) könnte es bei unverändertem Lebensstil der Menschen zu einer Erwärmung der globalen Mitteltemperatur um 4°C kommen. Dieser zwar zunächst geringe Anstieg kann erhebliche Folgen für die Umwelt und die Landwirtschaft bedeuten. Spürbar ist dies bereits heute durch die Extremwetterlagen, wie Hitze, Dürre, Dauer- und Starkregen – Wetterereignisse, die in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten sind. Schmelzende Gletscher an Nord- und Südpol sorgen für einen Anstieg des Meeresspiegels und damit zu einem Verlust an Küstengebieten und Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere. Viele Tier- und Pflanzenarten besitzen zudem nicht die Fähigkeit sich an den Klimawandel anzupassen, wodurch diese vom Aussterben bedroht sind.

Veränderung der Landwirtschaft durch den Klimawandel

Untersuchungen des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Vegetationsphase von Apfelbäumen und Rapsfeldern rund 20 Tage früher beginnt als noch vor 50 Jahren. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) arbeitet heraus, dass die klimatischen Veränderungen für den Gemüseanbau vorteilhaft seien, da eine frühzeitigere Vegetation zu einer schnelleren Abreife der Frucht führt. Die Nachteile wiegen jedoch stärker. So schadet der möglicherweise auftretende Spätfrost den Früchten, ein milder Winter bietet Schädlingen gute Überlebensbedingungen und die genannten Extremwetterereignisse gefährden die Ernte und den Ertrag.

Newsletter

Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Auf die vergangenen Dürrejahre haben Bauern vielerorts mit mehr Bewässerung reagiert. Das Statistikamt hat die Zahlen für 2019 bekanntgegeben.

Weiterlesen

Über alle Sektoren hinweg muss eine Methanstrategie greifen und das Treibhausgas reduzieren. Die positive Wirkung der Weidehaltung soll dabei aber berücksichtigt werden.

Weiterlesen

Fleisch und Klima

Brauchen wir noch Nutztiere?

vor von Anke Reimink

Diese provokante Frage stellte Prof. Wilhelm Windisch in einem Vortrag. Sein Fazit: Die Produktion von Lebensmitteln ist mit der Haltung von Nutztieren verbunden.

Weiterlesen

Der Klimacheck der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) eignet sich für alle Landwirte, die klimafreundliches Getreide anbauen wollen.

Weiterlesen

US-Forscher drängen auf eine schnelle und effektive Reduktion von Methangas in der Luft, um den Klimawandel zu verlangsamen. Sie empfehlen weniger Rindfleischverzehr und Algenfütterung für Kühe.

Weiterlesen