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10 Tage-Agrarwetter

Schon wieder zu trocken in einigen Regionen - Pfingstwetter bringt Schauer

Während es im Südwesten Deutschlands auf einen Schlag zuviel Regen gab, ächzen die Bauern im Norden und Osten Deutschlands unter zu trockenen Bedingungen.

Lesezeit: 5 Minuten

In einigen Regionen Deutschlands wie im Nordosten Niedersachsens, Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns ist es schon wieder zu trocken. In der Lüneburger Heide hat es z. B. seit fast drei Wochen nicht mehr geregnet. Durch das sonnige, windige Wetter in der letzten Zeit herrscht hier bereits in den drei Landkreisen Celle, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg Waldbrandgefahr mit der höchsten Warnstufe 5.

Ähnliches Bild in MV, hier hat Agrarminister Backhaus erhöhte Waldbrandgefahr ausgerufen. Im Landkreis Ludwigslust traten in der letzten Woche schon die ersten Waldbrände dieses Jahr auf, wie das Video vom Truppenübungsplatz Lübtheen zeigt.

Grundwasserstand in Brandenburg immer noch zu niedrig

In Brandenburg sieht es nicht besser aus. Hier kommt verschärfend hinzu, dass sich der Grundwasserspiegel seit dem Herbst - anders als in weiten Teilen Deutschlands - noch nicht erholt hat. Nach Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Humboldt-Universität Berlin sind dei "Normalwerte" für das Grundwasser noch längst nicht erreicht. Da nun schon wieder der Nachschub von oben fehlt, dürfte sich die Situation auch nicht so bald entspannen.

Früher Beginn der Beregnungssaison

Für die Landwirte auf den sandigen Standorten der Lüneburger Heide bedeutet die trockene windige Witterung den Startschuss für die Beregnungssaison. Ein Leser schickte uns dieses Foto von seiner Beregnungsmaschine in der Wintergerste. "Aktuell beregne ich mein Wintergetreide", schreibt der Landwirt aus dem Raum Uelzen. "Einige Landwirte haben auch schon mit dem Beregnen der Kartoffeln begonnen. Im Kreis Gifhorn haben die Ersten schon letzte Woche mit der Beregnung begonnen."

Das Agrarwetter der kommenden 10 Tage

Aktuell sind wir am Rande eines Hochs über Nordosteuropa, so dass trockene und warme Festlandsluft in den Norden und Osten gelenkt wird. Sonst liegen wir im Einflussbereich eines Tiefs über Westeuropa im Zustrom sehr feuchter und mäßig warmer Meeresluft. Für das Wochenende zeigt das Agrarwetter Regenschauer, die der trockenen Region etwas Erleichterung bringen könnten. 

Wetter heute

Heute im Norden und Nordosten heiter bis sonnig und trocken. Sonst wolkig bis stark bewölkt und gebietsweise schauerartiger Regen. Im Südwesten und Westen ergiebig und länger anhaltend Dauerregen mit unwetterartigen Niederschlagsmengen! Im Tagesverlauf am Niederrhein und an den Alpen vereinzelt Gewitter. Temperaturen im Süden und Westen zwischen 17 und 22, bei Dauerregen noch etwas niedriger. Im Norden und Osten 22 bis 27 Grad. In der Nordosthälfte stark böiger Ost- bis Südostwind. Auch im Süden und Westen zeitweise stark böig auffrischender Wind, dort aus westlichen Richtungen.

In der Nacht zum Samstag über der Mitte noch zeitweise etwas Regen, im Süden nachlassende Niederschläge und Aufklaren. Im Norden allenfalls gering bewölkt und trocken. Tiefsttemperaturen 14 bis 8, im Süden lokal bis 5 Grad.

Samstag

Am Samstag in einem Streifen etwa von der Eifel bis in die Lausitz stark bewölkt und regnerisch. Zudem im Tagesverlauf am Niederrhein, im Südwesten sowie in Alpennähe zunehmend wechselnd bis stark bewölkt mit Schauern und am Nachmittag einzelnen Gewitter. In weiten Teilen des Südens und Südostens sowie im küstennahen Binnenland heiter und trocken. Höchsttemperaturen 20 bis 24 Grad, in der Mitte bei Regen um 18 Grad. Schwacher bis mäßiger, stellenweise böiger Wind, im Norden aus östlichen Richtungen, sonst aus West bis Südwest.

In der Nacht zum Sonntag bei wechselnder Bewölkung vor allem in der nördlichen Mitte und im Süden einzelne, teils gewittrige Schauer, vielfach aber trocken. Abkühlung auf 13 bis 7 Grad.

Sonntag

Am Pfingstsonntag im Süden und Südosten längere Zeit heiter und nur geringe Schauerneigung. Sonst bei wechselnder Bewölkung im Tagesverlauf häufig Schauer und einzelne Gewitter. Höchsttemperaturen 17 bis 23, im Osten bis 26 Grad. Meist schwacher Wind aus südwestlichen Richtungen.

In der Nacht zum Montag teils wolkig, teils gering bewölkt. Nachlassende Schauerneigung. Örtlich Nebel. Abkühlung auf 12 bis 6 Grad.

Montag

Am Pfingstmontag Wechsel aus Sonne und Wolken, im Tagesverlauf örtlich Schauer oder Gewitter, insbesondere im Süden. Vor allem über der Mitte gebietsweise auch länger sonnig und weitgehend trocken. Angenehme 22 bis 26 Grad, an der See und im höheren Bergland etwas kühler. Schwacher Wind, vorwiegend aus Nordost.

In der Nacht zum Dienstag im Süden und Südwesten gebietsweise gewittrige Regenfälle. Sonst aufgelockert und meist trocken. 13 bis 7 Grad.

Dienstag

Am Dienstag von Südwesten bis zur Landesmitte ausbreitend teils ergiebige und mitunter gewittrig durchsetzte Regenfälle. Nordöstlich der Elbe meist freundlich und trocken. Höchstwerte 23 bis 26 Grad, im Dauerregen und an der See unter 20 Grad. Mäßiger und zeitweise böig auffrischender Wind aus Nordost bis Ost, im Süden auf West drehend.

In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise anhaltender Regen. 14 bis 9 Grad.

Mittwoch

Am Mittwoch wolkig bis stark bewölkt und weitere, teils kräftige Regenfälle. Im Süden nachlassend und auch Richtung Ostsee meist trocken bei zeitweiligem Sonnenschein. Nachmittagstemperaturen von 22 bis 26 Grad, im Dauerregen um 18 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen, an der See zeitweise stark bis stürmisch aus Nordost.

In der Nacht zum Donnerstag nachlassende Niederschläge und vielerorts Auflockerungen und trocken. Abkühlung auf 13 bis 7 Grad.

Donnerstag

Am Donnerstag nur noch vereinzelt längere Regenfälle. Sonst abgesehen sporadischen Schauern oft freundlich und trocken. In der Nacht zum Freitag bei oft geringer Bewölkung Temperaturrückgang auf 13 bis 7 Grad.

Trendprognose 24. bis 26. Mai

Wetterberuhigung, nur im Süden und Südwesten noch leicht wechselhaft. In den Nächten etwas kühler.

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