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Nitratbericht 2024 bestätigt Bemühungen der Landwirte - Werte gesunken

Die Nitratbelastung des Grundwassers ist weiter rückläufig. Etwas belastet ist das Grundwasser nur noch in viehdichten Regionen und in Gebieten mit Gemüseanbau.

Lesezeit: 2 Minuten

Als Rückenwind für verursachergerechtere Düngeregeln wertet Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir den Nitratbericht 2024, den das Umweltbundesamt (UBA) am Donnerstag veröffentlicht hat. „Der Nitratbericht zeigt: Politik wirkt“, so Özdemir zum darin ausgewiesenen leichten Rückgang der Nitratbelastung im Grundwasser.

Dennoch überschreiten laut Bericht noch etwa ein Viertel der Nitratmessstellen den geforderten Grenzwert von 50 mg Nitrat pro Liter. Besonders für viehdichte Regionen und in Gebieten mit Gemüseanbau weist der Nitratbericht eine überdurchschnittliche Belastung aus. 

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Für Özdemir steht damit außer Frage, dass die Bemühungen um sauberes Grundwasser mit weniger und zielgenauer Düngung gefruchtet haben. Die Änderungen im Düngegesetz seien notwendig, um das Düngerecht noch stärker nach dem Verursacherprinzip ausrichten zu können.

Der Minister appellierte an die Länder, im Bundesrat dem überarbeiteten Düngegesetz mit den Verordnungsermächtigungen zum Wirkungsmonitoring und der Weiterentwicklung der Stoffstrom- beziehungsweise Nährstoffbilanzverordnung zuzustimmen.

Positiver Trend

Der Nitratbericht 2024 weist für den Berichtszeitraum 2020 bis 2022 an 25,6% der Messstellen des EU-Nitratmessnetzes im Mittel Konzentrationen größer 50 mg pro Liter aus. Im vorherigen Berichtszeitraum von 2016 bis 2018 betrug dieser Anteil 26,7%.

Laut aktueller Vorlage setzt sich der schon im vergangenen Nitratbericht beobachtete Trend leicht sinkender Nitratkonzentrationen im Grundwasser an überwiegend landwirtschaftlich beeinflussten Messstellen fort. Insgesamt sei die Nitratbelastung des Grundwassers an diesen Messstellen jedoch weiterhin zu hoch, so das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL).

Bestätigt werde das vom Ausweisungsmessnetz nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Gebietsabgrenzung, das eine deutlich größere Anzahl an Messstellen umfasse und damit eine detaillierte Analyse der Belastung des Grundwassers zulasse.

Eutrophierung der Küsten- und Meeresgewässer

Weiterhin in schlechtem Zustand seien die deutschen Küsten- und Meeresgewässer in Nord- und Ostsee, trotz leichter Verbesserungen bei einzelnen Parametern. Im Bewertungszeitraum 2015 bis 2021 verfehlten die Küstengewässer demnach erneut den guten ökologischen Zustand. Als Hauptursache werden Eutrophierungseffekte durch Phosphor genannt.

Alle deutschen Meeresgewässer der Ostsee und 87% der deutschen Nordseegewässer seien ebenfalls als eutrophiert einzustufen. Bundesumweltministerin Steffi Lemke betonte den Handlungsbedarf angesichts der Eutrophierung der Küsten- und Meeresgewässer.

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