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Regional gefährden Schnecken den Raps

Ist es feucht, können sich Schnecken besonders gut vermehren. Wie Sie Schäden im Raps vorbeugen, erklärt Ursula Furth von der LWK Nordrhein-Westfalen.

Lesezeit: 2 Minuten

Aktuell ist das Risiko für Schneckenfraß bei Raps in vielen Regionen aufgrund der feuchten Bedingungen recht hoch. Kontrollieren Sie daher Ihre Rapsbestände regelmäßig auf Besatz. Dies kann mit speziellen Folien oder feuchten Jutesäcken erfolgen, die morgens auf Schneckenbefall kontrolliert werden sollten. Bereits bei einem Schneckenbesatz von 2 bis 5 Tieren/qm sind erhebliche Fraßschäden möglich.

Eine Bekämpfung ist mit den in der Übersicht unten aufgeführten Präparaten möglich (oft reichen Randbehandlungen schon aus). Eine Reduktion der Aufwandmengen ist nicht zu empfehlen. Für die Ausbringung eignen sich spezielle Granulatstreuer bzw. Düngerstreuer (dann gemischt mit Düngern).

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Vorteilhaft sind Mittel mit einer hohen Anzahl an Körnern pro qm. Denn das erhöht die Chance, dass die Schnecken auch wirklich auf den Köder treffen.

Auflagen bei Ausbringung beachten

Hinweis: Da es sich bei Schneckenkorn um ein Pflanzenschutzmittel handelt, müssen die Geräte für die Ausbringung regelmäßig zur Überprüfung. Beachten Sie bei der Anwendung unbedingt die Auflagen: So muss man bei Maßnahmen am Feldrand mittlerweile bei allen Präparaten die Auflage NT116 beachten (bei der Anwendung muss ein Eintrag des Mittels in angrenzende Flächen vermieden werden, ausgenommen landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Flächen). Darüber hinaus ist bei den Eisen-III-Phosphat-haltigen und einigen Metaldehyd-haltigen Präparaten (z.B. Delicia Schneckenlinsen/Mollustop) die Anwendungsbestimmung NT870 zu berücksichtigen (Das Mittel ist giftig für Weinbergschnecken. Bei einem Vorkommen von Weinbergschnecken darf das Mittel nicht angewendet werden).

Ab dem 4. Laubblatt ist der Raps dann nicht mehr gefährdet. Übrigens hat die Ausbringung von Herbiziden auf das gestreute Schneckenkorn keinen Einfluss auf deren Wirkung.

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