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Achtung Aussamung

Jakobskreuzkraut in Grünland müssen Sie jetzt bekämpfen!

Wird die Pflanze deutlich vor der Blüte gemulcht, so treibt sie wieder neu aus und versucht erneut zur Blüte und Samenbildung zu gelangen. Mulchen Sie daher zur Vollblüte.

Lesezeit: 2 Minuten

Blühendes Jakobskreuzkraut, welches vom Rand her in die Flächen eindringt, zeigt, dass sich die Giftpflanze immer weiter ausbreitet. Je nach Auftreten eignen sich verschiedene Bekämpfungsmöglichkeiten.

Neben den blühenden Pflanzen sind im Umkreis aber auch oft schon kleinere aufgelaufene Jakobskreuzkraut (JKK)- Pflanzen zu finden, die sich, wenn man nichts macht im nächsten Jahr zum Problem entwickeln können. Denn JKK ist zwei bis mehrjährig. Im ersten Jahr keimt die Pflanze aus dem Samen und entwickelt sich im Normalfall weiter bis ins Rosettenstadium. Im Folgejahr schiebt sie aus der Rosette den Blütenstängel, blüht und bildet dann den Samen aus. Die Blütezeit beginnt etwa Mitte bis Ende Juni und endet im September.

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Wichtig: Wird die Pflanze deutlich vor der Blüte gemulcht, so treibt sie wieder neu aus und versucht erneut zur Blüte und Samenbildung zu gelangen. Hingegen kann ein Schnitt oder Mulchen zur Vollblüte dieser Giftpflanze dazu führen, dass der Pflanze eine vollständige Entwicklung suggeriert wird und diese dann in Folge ihr Ziel der Vermehrung erreicht zuhaben abstirbt.

Weitere Bekämpfungstipps:

  • Bei geringer Unkrautdichte reicht es die Pflanzen auszustechen.
  • Alternativ können sie bei Vergesellschaftung mit anderen Problemunkräutern (z. B. Ampfer-Arten, Ackerkratzdistel und Große Brennnessel) mit der Rückenspritze und einer 1 % igen Simplexlösung (100 ml Simplex/ 10 l Wasser) miterfasst werden. Wird der Lösung Wasserfarbe beigemischt, können Doppelbehandlungen vermieden werden.



    Beachten Sie: die Anwendung des Mittels mit der Rückenspritze ist unmittelbar an oberirdischen Gewässern nicht zulässig. Es ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgeschriebene Mindestabstand bei dauerhafter Begrünung von 5 m zu Oberflächengewässern einzuhalten.



    Simplex dürfen Sie nur auf Flächen mit dauerhafter Weidenutzung oder nach dem letzten Schnitt anwenden. Eine Schnittnutzung im selben Jahr nach der Anwendung ist nicht erlaubt. Bei verbreitetem Vorkommen kann 2 l/ha Simplex mit der Feldspritze auch auf Flächen mit dauerhafter Weidenutzung oder nach dem letzten Schnitt flächig ausgebracht werden. Hierbei sind weitere NT- und NW- Auflagen gemäß der Gebrauchsanweisung zu beachten.

Wichtig: Verfüttern Sie mit Jakobskreuzkraut belastetes Futter nicht! Es muss entweder abgefahren und entsorgt werden oder auf der Fläche so lange verbleiben, bis es vollständig verrottet ist.

Beachten Sie bitte die Zulassung, Gebrauchsanleitung und regionale Hinweise.

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