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topplus Situationsbericht

Landwirte haben hohen Ausbildungsgrad

Wie hochqualifiziert die deutschen Landwirte und Agrarmitarbeiter sind, zeigt der neue Situationsbericht des DBV.

Lesezeit: 2 Minuten

67 % der Geschäftsführungen oder Betriebsleitungen landwirtschaftlicher Betriebe in Deutschland verfügen nach Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020 über einen Bildungsabschluss im Bereich Landwirtschaft bzw. Gartenbau. Das sind 175.500 Betriebsleiter/innen, schreibt der DBV in seinem aktuellen Situationsbericht.

Davon hatten knapp 50 % eine berufliche Lehre, eine Berufsschule oder eine einjährige Fachschule und 36 % eine Fortbildung zum Meister oder eine höhere Landbauschule absolviert; knapp 14 % verfügten über ein abgeschlossenes Hochschulstudium.

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In größeren Betrieben haben fast alle Betriebsleiter/Geschäftsführer eine abgeschlossene landwirtschaftliche Berufsausbildung. Auch in Haupterwerbsbetrieben, Personengesellschaften und juristischen Personen ist der landwirtschaftliche Ausbildungsgrad mit 85 % relativ hoch.

Über ausschließlich praktische landwirtschaftliche Erfahrungen verfügten bundesweit 33 % der Geschäftsführungen und Betriebsleitungen. Dieser Anteil variiert zwischen 22 % in Sachsen-Anhalt und 47 % in Hessen.

In den Nebenerwerbsbetrieben besitzen 52 % der Geschäftsführungen und Betriebsleitungen ausschließlich praktische landwirtschaftliche Erfahrungen, ohne eine spezielle landwirtschaftliche Berufsausbildung abgeschlossen zu haben.

Relativ stabile Zahlen in den landwirtschaftlichen Ausbildungsberufen

Rund 33.200 junge Männer und Frauen erlernten zum Stand 31. Dezember 2021 einen „grünen“ Beruf. Das waren 2,3 % mehr als im Vorjahr. Nach wie vor ist der Beruf Gärtner/in mit 14.200 Auszubildenden der mit Abstand bedeutendste unter den „grünen“ Berufen, gefolgt vom Beruf Landwirt/in mit 8.500 Personen. Das waren gegenüber Vorjahresfrist 0,9 % mehr. Zu den 14 „grünen Berufen“ gehören neben dem Landwirt und dem Gärtner auch die Ausbildungsberufe Hauswirtschafterin, Winzer oder Tierwirt.

Agrarwirtschaftliche Berufe behaupten sich

Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse in der Gesamtwirtschaft ist in 2021 mit 1,255 Mio. gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % geringer ausgefallen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg dagegen mit plus 0,6 % leicht an, so der Situationsbericht weiter. In den agrarwirtschaftlichen Berufen kamen mit 13.700 Abschlüssen im Jahresvergleich deutlich mehr neue Ausbildungsverträge zustande (+ 2,5 %).

24 % der „grünen“ Azubis sind Frauen

Von den Auszubildenden im Agrarbereich waren 2021 insgesamt 8.079 Frauen (24 %). Die höchsten Frauenanteile gibt es in der ländlichen Hauswirtschaft, in den Laborantenberufen und im Beruf Pferdewirt/in. Beim Ausbildungsberuf Landwirt/in sind dagegen nur 20 % Frauen. Allerdings ist die Tendenz in den letzten Jahren steigend.

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