Klimaschutz

CDU will Neuausrichtung der Energie- und Klimapolitik

Die CDU hat einen 15-Punkte-Plan für mehr Erneuerbare Energien vorgelegt. Damit will Kanzlerkandidat Laschet jetzt beim Wahlkampfthema Klimaschutz aufholen.

Nach vier Monaten intensiver Hintergrundarbeit hat die CDU eine Neuausrichtung ihrer Klimapolitik verkündet. Armin Laschet schlägt nun auf Basis der „KlimaUnion“-Dialoge einen weit ambitionierten Energie- und Klimapolitik-Kurs ein. Mitglieder des KlimaUnion e.V. sind Angehörige der CDU, die sich dafür einsetzen, die Erderhitzung auf höchstens 1,5 Grad abzubremsen und Deutschland in den nächsten 10 bis 20 Jahren klimaneutral zu machen.

Wirtschaft beteiligt

Teilnehmer an den Energie-Dialogen waren Friedrich Merz, Thomas Heilmann, Andreas Jung und weitere Energie-Experten der Union. Außerdem waren Vertreter der deutschen Wirtschaft von RWE bis Orested, von VW bis Mittelstand der neuen und innovativen Energiewirtschaft beteiligt. Daraus sind Maßnahmen erarbeitet worden, die den Energiemarkt entfesseln und das Zeug haben sollen, über marktwirtschaftliche Kräfte das Ziel 100% Erneuerbare Energien in den nächsten 10 Jahren zu erreichen.

Nach dem zehnseitigem Beschlusspapier „Ein Turbo für die Erneuerbaren“ will die Union so schnell wie möglich alle unnötigen Bremsen des Energiemarktes lösen und damit die unternehmerischen Initiativen von zukünftigen Energieunternehmern befreien. Eine realistische Chance, die Energie- und Klimaziele zu erreichen, sei somit gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung der KlimaUnion.

Heinrich Strößenreuther, Mitgründer und Vorsitzender der KlimaUnion e.V.:...


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