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Neues Angebot: Dach-Solarstrom zu 100 % selbst nutzen

Lichtblick bietet mit der StromWallet eine vollständige Nutzung des erzeugten Stroms für Häuser mit Solaranlage an. Eine Vernetzung zum virtuellen Kraftwerk soll die Stromnetze stabilisieren.  

Lesezeit: 3 Minuten

(Diesen Beitrag haben wir am 13.12.22 aktualisiert.)

Der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick geht neue Wege bei Vermarktung und Vernetzung von Solarstrom aus Eigenheimen und will so die dezentrale Energiewende beschleunigen.

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Eigenheimbesitzer können mit dem Lichtblick SolarPaket erstmals 100 % ihres selbst produzierten Solarstroms nutzen. Üblich sind heute beim Einsatz eines Solarspeichers rund 50 bis 60 % Eigenverbrauch, der Rest fließt ins Netz. Bei Lichtblick wird die ins Netz eingespeiste Sonnenenergie eins zu eins in einer „StromWallet“ gutgeschrieben und kann später kostenfrei genutzt werden.

Das Energie-Guthaben aus der StromWallet kann im Haus, für die Wärmepumpe oder zum Laden des Elektroautos verbraucht werden. Künftig sollen Lichtblick-Kunden auch unterwegs Strom aus ihrem Wallet in ihr Emobil laden oder per App an Nachbarn und Freunde verschenken können.

Weniger Kosten durch flexible Nutzung


Ein Durchschnittshaushalt spart mit einem Solarsystem von Lichtblick und der StromWallet pro Jahr nach Unternehmensangaben rund 3.000 bis 4.000 € Energiekosten. „Die StromWallet macht Solarsysteme finanziell noch einmal deutlich attraktiver. Denn statt für den ins Netz eingespeisten Strom sieben bis acht ct/kWh EEG-Vergütung zu kassieren, spart ein Eigenheimbesitzer mit jeder Kilowattstunde aus seiner StromWallet 40 bis 70 ct teuren Netzstrom“, erläutert Lichtblick CEO Constantin Eis.

Über die Webseite www.lichtblick.de/zuhause erhalten Kunden nach Eingabe weniger Daten direkt ein erstes Angebot für ein Solarsystem mit Speicher.

Lichtblick bietet die StromWallet langfristig an. In den ersten zwei Jahren gilt das Guthaben-Modell. Danach profitieren Kunden von der intelligenten Vermarktung ihres Solarstroms durch Lichtblick. Vereinfacht gesagt: Ein Hausbesitzer zahlt künftig zum Beispiel Sonnenenergie, die nach EEG-Vergütung 10 € wert wäre, in die eigene StromWallet ein. Er erhält von Lichtblick dann 10 € plus einem Zusatzerlös aus der Vermarktung zurück.

Vernetzte Solarhäuser stabilisieren das Stromnetz

Lichtblick vernetzt Solar-Häuser und verkauft Strom, der gerade nicht benötigt wird, an den Energiemärkten – und das zu den Zeiten, in denen die Nachfrage hoch und das Angebot gering ist. „Ein Haus mit Solaranlage, Speicher, E-Mobil und Wärmepumpe kann Strom flexibel speichern und verbrauchen. Dieses Potential nutzen wir und erzielen so für unsere Kunden höhere Erlöse als mit der reinen EEG-Vergütung“, erläutert Eis. Die intelligente Vermarktung von Solarstrom stabilisiert das Stromsystem, da Schwankungen zwischen Angebot und Nachfrage ausgeglichen werden.

Rund 10,8 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser können laut dem aktuellen Prosumer Report 2022 von Lichtblick in Zukunft Solarstrom produzieren und damit zehn Kohlekraftwerke ersetzen. Eigenheimbesitzer können ihren Energiebedarf für Haus, Wärme und E-Mobilität weitgehend durch selbst erzeugten Sonnenstrom decken. Genau hier setzt Lichtblick an.

Solar-Komplettlösungen für Eigenheimbesitzer

Lichtblick stattet Ein- und Zweifamilienhäuser mit einer grünen Komplettlösung aus aus: Photovoltaik, Heimspeicher, Wärmepumpe, Smart Meter, dem Lichtblick Gateway und Wallbox. Ab Mitte 2023 bietet Lichtblick zusätzlich Wärmepumpen an. „Mit unseren Lösungen werden Eigenheime klimaneutral und dank der StromWallet weitgehend unabhängig von der fossilen Energiepreiskrise“, erläutert Eis.

Lichtblick bietet sein SolarPaket mit StromWallet heute bereits in den Regionen Hamburg, Berlin und Köln an. Ab Januar 2023 kommen Leipzig, München, Stuttgart, die Region Frankfurt/Mannheim und große Teile Westfalens hinzu. Das Angebot soll schrittweise auf das ganze Bundesgebiet ausgedehnt werden.

Zu den Kosten

Für die Dienstleistung erhebt Lichtblick monatlich eine niedrige Grundgebühr für die Verwaltung der StromWallet über die Vertragslaufzeitlänge. Darüber hinaus wird ein jährlicher Grundpreis erhoben, der aber mit dem Guthaben der StromWallet gegengerechnet wird. Dazu kommt noch ein Arbeitspreis pro Kilowattstunde, der nur dann erhoben wird, wenn der Strombezug das Guthaben übersteigt.

Weitere Infos: www.lichtblick.de

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