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Gesetzliche Rente für Landwirte: Freiwillig in die Rentenversicherung zahlen?

Vollerwerbslandwirte können freiwillige Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung zahlen. Ob sich das „lohnt“, hängt von mehreren Faktoren ab.

Vollerwerbslandwirt Benedikt H., 42 Jahre, hat mit 29 Jahren den elterlichen Betrieb übernommen und zahlt seit dem in die LAK ein. Das bringt ihm mit 67 Jahren eine Rente von ca. 630 €. Nach der Schulzeit hat er aber zunächst

  • eine zweijährige Lehre absolviert,
  • ein dreijähriges Hochschulstudium angeschlossen, um anschließend
  • für fünf Jahre einer gut bezahlten Arbeitnehmertätigkeit nachzugehen.

Mit sieben Pflichtbeitragsjahren hat der Landwirt die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt und ab 67 Anspruch auf eine Altersrente von ca. 242 €/Monat. Mit freiwilligen Einzahlungen könnte Benedikt H. seine Rente erhöhen, dabei ist er bei der Beitragshöhe flexibel und kann diese auch jederzeit ändern, z.B.:

  • Würde er bis 2046 ununterbrochen den Mindestbeitragssatz von 83,70 € pro Monat einzahlen, würde seine Rente auf monatlich 370 € steigen.
  • Würde er ununterbrochen den monatlichen Höchstsatz von 1 283,40 € pro Monat einzahlen, betrüge die gesetzliche Altersrente ca. 2.150 €/Monat.

Achtung: Wir haben mit den derzeit aktuellen Rentenwerten gerechnet, die sich bis zum Rentenbeginn aber noch entsprechend der regelmäßigen Rentenanpassungen erhöhen.

Die Wartezeit von 35 Jahren für eine vorzeitige Rente ab 63 kann der Landwirt allerdings nicht mehr erfüllen. Ob sich die freiwillige Einzahlung „lohnt“, lässt sich aber immer nur im Einzelfall entscheiden, zum Beispiel: Was bringen die steuerlichen Vorteile? Können Sie bis zur Rente auf die Auszahlung warten? Brauchen Sie doch eine einmalige Auszahlung? Wie wichtig ist Ihnen der Hinterbliebenenschutz? Können Sie noch Wartezeiten erfüllen? Die Vor- und Nachteile zeigt die nachfolgende Übersicht.

Dieser Beitrag ist Teil einer mehrteiligen Serie zum Thema „Rente optimieren“, in der wir für Sie insgesamt 5 Szenarios beispielhaft durchgerechnet haben:
Teil 1: Fünf Jahre...

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