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Russland-Afrika-Gipfel

Kostenloses Getreide: Putin will Afrikaner beschwichtigen

Das Ende des Getreideabkommens sorgt vor allem in afrikanischen Staaten für Sorge. An dessen Ende lässt Putin keinen Zweifel. Die Afrikaner will er mit kostenlosem Getreide beruhigen.

Lesezeit: 2 Minuten

Von einem neuen Anlauf der Verhandlungen zum Abkommen über den Getreidetransport über das Schwarze Meer verliert der russische Präsident Wladimir Putin dieser Tage kein Wort.

Die Hoffnung seiner Gäste beim Russland-Afrika-Gipfel in St. Petersburg will er erst gar nicht wecken. Russland „werde sich weigern“, das Abkommen zu verlängern sagte Putin dem Magazin Politico zufolge am Mittwoch in St. Petersburg.

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Kostenloses Getreide für Afrika

Stattdessen will er nun fehlendes ukrainisches Getreide mit russischem ersetzen. Einigen Staaten Zentralafrikas verspricht er sogar kostenfreie Lieferungen.

„In den nächsten drei bis vier Monaten, werden wir bereit sein, Burkina Faso, Simbabwe, Mali, Somalia, die Zentralafrikanische Republik und Eritrea kostenlos mit 25 bis 50.000 Tonnen Getreide zu versorgen“, sagte er in einer Rede auf der Russland-Afrika-Gipfel.

Putin ergänzte, wie gut der Export russischen Getreides nach Afrika laufe. Im ersten Halbjahr dieses Jahres exportierte Russland fast 10 Millionen Tonnen Getreide in afrikanische Länder, sagte Putin.

Afrika will Getreideabkommen

Der Vorsitzende der Afrikanischen Union, der Präsident der Komoren Azali Assoumani machte sich derweil für eine Belebung des Abkommens stark. Afrika sei sowohl auf Getreide aus Russland als auch der Ukraine angewiesen.

„Unser Kontinent wird jetzt ernsthaft von den Lebensmittelpreisen betroffen sein, deshalb appellieren wir mit einer großen Bitte an alle Prozessbeteiligten – die Lieferung von ukrainischem und russischem Getreide in unsere Länder zu erleichtern“, sagte Assoumami laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

Putin will Unterstützung Afrikas bei der UN

Vor allem im Kreise der Vereinten Nationen ist es einsam um Putin geworden. Dort hofft er auf die Unterstützung der afrikanischen Staaten, glauben internationale Beobachter. Ob er sich die durch Weizenlieferungen erkaufen kann, ist jedoch unklar.

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