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NRW: Landwirt Hovenjürgen als Agrarminister gehandelt

In NRW wird der CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen als neuer Landwirtschaftsminister gehandelt. Wie in Schleswig-Holstein käme erneut ein gelernter Landwirt in dem Amt zum Zug.

Lesezeit: 2 Minuten

In Düsseldorf will die CDU offiziell erst am Mittwoch ihre Ministerriege vorstellen. Für das Amt des Landwirtschaftsministers in Nordrhein-Westfalen wird am Tag vorher der CDU-Politiker Josef Hovenjürgen gehandelt. Er soll für die Themen Landwirtschaft und Forsten, Verbraucherschutz und ländliche Räume zuständig werden.

Hovenjürgen sitzt seit 2002 im Landtag NRW und ist aktuell Generalsekretär der NRW-CDU. Der 59-Jährige hat eine Ausbildung zum Landwirt und Ende der 70-er auch den elterlichen Betrieb im westfälischen Haltern am See übernommen. Später war er bei der Kreisverwaltung Recklinghausen und danach als Angestellter bei der Montangrundstücksgesellschaft MGG tätig. Bei der Landtagswahl Mitte Mai hatte er seinen Wahlkreis in Haltern und Dorsten mit 44 % der Stimmen gewonnen.

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In Nordrhein-Westfalen haben sich CDU und Grüne vergangene Woche auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag geeinigt. Am Montag haben die Spitzen von CDU und Grünen, den am Wochenende von beiden Parteien gebilligten Vertrag unterschrieben. Der nordrhein-westfälische CDU-Vorsitzende Hendrik Wüst will sich am Dienstag im Landtag zum Ministerpräsidenten wählen lassen.

Anders als die Vorgängerregierung hat das schwarz-grüne Bündnis im Koalitionsvertrag die Themen Landwirtschaft und Umwelt in zwei Ministerien getrennt. Die CDU hat sich den Zugriff auf die Themen Landwirtschaft und Forsten gesichert. Die Grünen erhalten die Themen Umwelt und Naturschutz sowie Klima und Energie.

Auch in Schleswig-Holstein haben CDU und Grüne das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt getrennt und unter sich aufgeteilt. Die CDU hat am Montag den Präsidenten des Landesbauernverbandes Schleswig-Holstein, Werner Schwarz, als neuen Agrarminister nominiert. Umweltminister wird dort der bisherige Staatssekretär aus dem vorher gemeinsamen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium Tobias Goldschmidt von den Grünen.

Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr soll Oliver Krischer von den Grünen werden. Er wechselt dafür von seiner aktuellen Stelle als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschafts- und Klimaministerium von Robert Habeck. Krischer bringt viel Erfahrung aus der Bundesebene mit. Von 2013 bis 2021 war der gebürtige Nordrhein-Westfale stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und politischer Koordinator unter anderem der Arbeitskreise für Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Klima, Energie, Nachhaltigkeit, Bau, Wohnen und Stadtentwicklung, Verkehr sowie Agrarpolitik und Ernährung.

Das „Superministerium“ mit Wirtschaft, Industrie, Klima und Energie soll an die Landesparteichefin und Spitzenkandidatin der Grünen Mona Neubaur gehen.

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