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topplus Kalter Markt in Ellwangen

Özdemir bleibt Junglandwirten Antwort schuldig

Bei der Bauernkundgebung in Ellwangen fragten Fachschüler Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen soll. Der Minister ging nicht darauf ein.

Lesezeit: 2 Minuten

Verena Wöhrle und Maximilian Weis, die die Fachschule in Aalen besuchen, bekamen auf der Bauernkundgebung am traditionsreichen Kalten Markt in Ellwangen an der Jagst (Baden-Württemberg) die Möglichkeit, dem Festredner Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir Fragen zu stellen. Vor 700 Zuschauern in der Ellwanger Stadthalle fragten sie sinngemäß den Minister, wie er sich die Landwirtschaft der Zukunft vorstelle und wie die junge Generation mit den aktuellen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft zurecht kommen soll.

„Özdemir muss jungen Bauern eine Perspektive geben“

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Leider sei Özdemir nicht auf die Fragen eingegangen, berichtet Hubert Kucher, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Ostalb-Heidenheim. Jürgen Maurer, Vizepräsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, der selbst vor Ort war, bestätigt das: „Herr Özdemir hat in seiner Rede vollkommen offengelassen, wie seiner Ansicht nach eine zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen und aktiv gestaltet werden kann.“ Maurer verbindet seine Kritik mit einer Forderung: „Die Jugend hat der Politik einen klaren Auftrag mitgegeben. Herr Özdemir muss dafür sorgen, dass sie als zukünftige Bäuerinnen und Bauern auf unseren Höfen im Land eine Perspektive haben.“

600 Traktoren am Mittwoch in Ellwangen, 33.000 Traktoren am Montag in ganz Baden-Württemberg

Am Protestzug, der anlässlich der Bauernkundgebung mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir stattfand, nahmen in Ellwangen insgesamt 2.500 Landwirte mit 600 Traktoren teil. Die Bauernkundgebung in Ellwangen war nur eine von vielen Veranstaltungen der Aktionswoche in Baden-Württemberg. Allein zum Start am Montag fanden laut Angaben des Innenministeriums Baden-Württemberg 389 Veranstaltungen mit über 33.000 landwirtschaftlichen Fahrzeugen statt.

Den Liveticker zu den Bauernprotesten finden Sie hier.

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