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Hohe Gaspreise: Yara kürzt erneut Düngererzeugung

Der Düngemittelhersteller Yara fährt die Ammoniak-Produktion in Europa weiter zurück. Die Ammoniak-Kapazitätsauslastung in Europa sinke damit auf rund 35 %.

Lesezeit: 2 Minuten

Drastische Schritte für den norwegischen Düngerkonzern Yara: Das Unternehmen drosselt wegen des fortgesetzten Anstiegs der ohnehin sehr hohen Gaspreise erneut die Produktion von Ammoniak in Europa. Die Ammoniak-Kapazitätsauslastung in Europa sinke damit auf rund 35 %. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Oslo mit. Mit Blick auf das Produktionsvolumen beliefen sich die aufs Jahr hochgerechneten Einschnitte in Europa auf 3,1 Mio. t Ammoniak und 4,0 Mio. t fertige Produkte, wie z.B. Stickstoffdünger.

Das Unternehmen kündigte an, nach Möglichkeit sein globales Beschaffungs- und Produktionssystem zu nutzen, um den Betrieb zu optimieren und die Kundennachfrage zu befriedigen. Das betreffe auch die Fortsetzung der Nitratproduktion mit importiertem Ammoniak. Neben der Düngerproduktion werde Ammoniak auch perspektivisch als Treibstoff in der Schifffahrt wichtiger - als Alternative zu Öl.

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Produktionsstopp bei SKW Piesteritz

Am Dienstag hatte bereits der Düngemittelhersteller SKW Stickstoffwerke Piesteritz bekannt gegeben, seine Produktion komplett gestoppt zu haben.

SKW Piesteritz zufolge arbeite man mit Hochdruck an der schnellstmöglichen Bereitschaft zur Wiederinbetriebnahme. Ob und wann diese erfolgen wird, sei aufgrund der unter Druck geratenen Wirtschaftlichkeit aber noch unklar. Auch die polnische Grupa Azoty gab vorgestern bekannt, ihre Düngemittelwerke aus wirtschaftlichen Gründen nur noch zu 43 % auszulasten, berichtet AgE.

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