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Käse ist weltweit rege gefragt

Der weltweite Handel mit Milchprodukten war im ersten Quartal des Jahres 2023 leicht rückläufig. Käse und Magermilchpulver legten allerdings zu.

Lesezeit: 2 Minuten

In den ersten drei Monaten des Jahres exportierten die wichtigsten Exporteure von Milchprodukten weniger Ware als im Vorjahreszeitraum. Umgerechnet in Milchäquivalent war es ein Rückgang um rund 0,7 %. Dabei war die Entwicklung bei den einzelnen Produkten unterschiedlich. Während der Handel mit Käse und Magermilchpulver stieg, sank er für Butter, Vollmilch- und Molkenpulver.

Käse und Magermilchpulver gefragt

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Käse war weiterhin eines der wichtigsten Handelsprodukte. Der Export stieg im ersten Quartal des Jahres um rund 10 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die EU-27 war der wichtigste Exporteur für Käse, wenngleich der Handel um 1 % sank. Die USA und Neuseeland führten dagegen mehr Ware aus. Das Vereinigten Königreichs und von Saudi-Arabien steigerten die Importe deutlich, während die Einfuhr von Japan und der EU-27 rückläufig war.

Der globale Handel mit Magermilchpulver legte im gleichen Zeitraum um knapp 6 % zu. Die drei wichtigsten Ausfuhrländer die USA, die EU-27 sowie Neuseeland steigerten den Außenhandel teilweise sehr deutlich. Abnehmer war in erster Linie der asiatische Raum, angeführt von China, mit einem steigenden Bedarf.

Weniger Butter exportiert

Der internationale Handel mit Butter und Butteröl war von Januar bis März 2023 rund 11 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die Ausfuhren aus Neuseeland blieben auf einem hohen Niveau stabil, während die EU-27 mehr Ware auf dem Weltmarkt platzieren konnte. Gleichzeitig führten die EU-27, aber auch die USA; Australien und das Vereinigte Königreich mehr Ware ein als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. China als größter Abnehmer von Butter und Butteröl reduzierte seine Einfuhrmengen dagegen deutlich.

Handel mit Pulverprodukten sinkt

Der globale Handel der übrigen Pulverprodukte war rückläufig. Bei Molkenpulver betrug der Rückgang knapp 2 %. Während die EU-27 als wichtigster Handelspartner ihren Export ausdehnte, führten die USA weniger Ware aus. Größter Abnehmer für Molkenpulver war weiterhin China, die deutlich mehr Ware aufnahmen als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Auch Vietnam steigerte seinen Import deutlich.

Der Außenhandel mit Vollmilchpulver sank weltweit um knapp 13 %. Insbesondere der wichtigste Exporteur Neuseeland musste, ebenso wie die EU-27 und Argentinien, Exportrückgänge verkraften. Uruguay dagegen platzierte etwas mehr Ware auf dem Weltmarkt. Größter Abnehmer für die Ware war mit Abstand China. Allerdings sank der Bedarf und es wurde deutlich weniger Ware importiert. AMI

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