Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Heftarchiv
Sonstiges

Bürokratieabbau Maisaussaat Stilllegung 2024

topplus Ausblick Schweinemarkt

Knappes Angebot hält Schweinepreise oben

Der Ton auf dem Schweinemarkt wird schärfer. Die rote Seite fordert Abschläge. Der Lebendmarkt malt allerdings ein anderes Bild.

Lesezeit: 2 Minuten

Am Schweinemarkt gehen die Preisvorstellungen der grünen und der roten Seite auseinander. Nur mit Mühe konnten die Erzeugergemeinschaften zuletzt den Vereinigungspreis bei 2,30 € pro kg SG halten. Zum einen sind Lebendangebot und Schlachtgewichte etwas gestiegen. Zum anderen versuchten die Unternehmen mit gekürzten Stückzahlen den Druck auf die Melder zu ­erhöhen. Hintergrund sind die schwierigen Fleischgeschäfte. „Die Konsumlaune ist schwach“, bestätigt auch ein neutraler Beobachter. Er hält aber dagegen, dass sich weiterhin alle schlachtreifen Schweine zeitnah vermarkten lassen. Und es gibt weitere Gründe, die gegen deutliche Preisschwächen sprechen:

  • Das Lebendangebot bleibt weiterhin überschaubar. „Vor drei Monaten wurde vorsichtig eingestallt“, berichtet ein Marktteilnehmer. Er sieht die wöchentlichen Schlachtzahlen auch im Herbst nur zwischen 720 000 und 750 000 Tieren liegen.
  • In den Kühlhäusern lagert immer weniger Schweinefleisch. Nach Angaben des Verbandes deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen liegt der Bestand auf Mehrjahrestief. Ein hoher Einstandspreis und hohe Energiekosten verleiten nicht gerade zur Vorratshaltung.
  • EU-weit ist das Angebot ebenfalls klein. Im ersten Halbjahr 2023 wurden in der EU-27 rund 9 % weniger Schweine geschlachtet. Der Rückgang reicht laut Statistik von minus 2 % in Schweden bis minus 19 % in Dänemark.

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Die enttäuschende Nachfrage dämpft hingegen die Aussichten. Auch wenn sich die Inflation langsam normalisiert, bleiben die wirtschaftlichen Sorgen der Bundesbürger und die relativ hohen Verbraucherpreise für Schweinefleisch. Die private Nachfrage hat laut GFK auch 2023 bisher um rund 6 % nachgelassen.

Mehr zu dem Thema

top + Zum Start in die Maisaussaat keine wichtigen Infos verpassen

Alle wichtigen Infos & Ratgeber zur Maisaussaat 2024, exklusive Beiträge, Videos & Hintergrundinformationen

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.