Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

topplus Marktausblick Schlachtkühe & Färsen

Mehr Schlachtkühe belasten den Markt - Wie lange noch?

Die Preise für Schlachtkühe haben erheblich nachgegeben, während Färsen stabil blieben. Erfahren Sie, warum sich die Aussichten nun bessern.

Lesezeit: 2 Minuten

Während Färsen derzeit gut gefragt sind, und sich zu festen Preisen verkaufen lassen, standen die Notierungen für Schlachtkühe zuletzt ziemlich unter Druck. Seit Anfang September haben die Altkühe fast 30 Cent pro kg GS verloren. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • Das Schlachtkuh-Angebot steigt, weil die Weidesaison nun endgültig vorbei ist. Milchviehhalter überlegen genau, welche Tiere nun mit in die Stallsaison gehen. Dieser saisonale Effekt ist typisch für die Monate September und Oktober, doch 2023 ist er stärker als im Vorjahr. Ein Viehhändler führt dies auch auf die gesunkenen Milchpreise zurück, die zu einer strengeren Auswahl führen.
  • Im Norden der Republik spürt man die Schließung der Schlachtstandorte (Bad Bramstedt & Legden). „Es fehlen Schlachthaken. Schlachtrinder sind mittlerweile nur noch selten so knapp, dass Unternehmen mit den Preisen „raufgehen“ müssen“, erklärt ein Erzeugervertreter.
  • Viele Fleischverarbeiter agieren derzeit vorsichtig und möchten keine großen Lagerbestände aufbauen. Die jüngsten Fälle der Blauzungenkrankheit in Nordrhein-Westfalen verunsichern den Markt zusätzlich.
Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Trotz dieser Herausforderungen glauben viele Marktteilnehmer, dass der saisonale Preisrückgang bald vorüber sein wird. Dafür spricht auch, dass die Kuh im Vergleich zum Bullen und zur Färse ein schlagendes Argument hat: „Auch wenn sich die Verbraucher an höhere Preise langsam gewöhnen, bleiben sie preissensibel“, erklärt ein Vertreter der Fleischbranche. Er sieht vor allem das Hackfleisch weiterhin hoch im Kurs bei den Verbrauchern. Und dort brauche es vor allem die Schlachtkuh.

Mehr zu dem Thema

Seien Sie der Erste der kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + top informiert ins Frühjahr

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.