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topplus Marktausblick Jungbullen

Wann steigen die Bullenpreise endlich?

Der Jungbullenmarkt wartet auf Impulse. Mit der kälteren Jahreszeit und dem Weihnachtsgeschäft könnten sich die Aussichten aus Verkäufersicht bessern.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Markt für Jungbullen wartet auf Impulse. Seit Wochen treten die Preise auf der Stelle, und die rote Seite vertröstet die Erzeuger. „Der Absatz läuft zwar besser, aber es reicht noch nicht für einen Anstieg“, erklären sie. Dabei gibt es regionale Unterschiede. Während im Süden eine lebhafte Nachfrage und ein knappes Lebendangebot herrschen, dämpfen im Norden die Schließungen von Schlachtbetrieben in Legden (NRW) und Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) die Nachfrage. „Es fehlen uns mittlerweile Schlachthaken“, beklagt ein nordwestdeutscher Viehhändler. Dennoch verbessern sich die Preisaussichten für männliche Schlachtrinder nun:

  • Die Zahl der Jungbullen pendelte zuletzt etwas zurück, weil Mäster mit Feldarbeiten beschäftigt sind und zum Teil auch auf höhere Preise spekulieren.
  • Die kältere Jahreszeit bringt mehr Rindfleischnachfrage. Statt Grillfleisch stehen bei vielen Konsumenten nun wieder Gulasch, Rouladen und Braten auf den Einkaufszettel.
  • Zudem gibt es endlich mehr Aktionen mit Rindfleisch. Im letzten Jahr hat der Einzelhandel wegen der hohen Inflation vornehmlich Geflügel und Schwein beworben. Nun findet man wieder mehr vom Rind in den Werbebeilagen.
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Im weiteren Verlauf rechnen die meisten Marktteilnehmer daher mit steigenden Bullenpreisen. Dafür spricht auch das bald beginnende Weihnachtsgeschäft. Vor allem im November müsste sich das bei der Lebendnachfrage bemerkbar machen, heißt es.

Auf der Angebotsseite dürfte es eigentlich keine bösen Überraschungen geben. Im Gegenteil, seit Jahren gehen in Deutschland aber vor allem EU-weit die Rinderschlachtungen stetig zurück. Für 2023 wird in der Gemeinschaft ein Rückgang von 3,5 % und für 2024 von 1 % erwartet, wobei die EU-Produktion 2024 erstmals unter 6,5 Mio. t Rindfleisch fallen könnte. Die Hauptgründe dafür sind die sinkende Verfügbarkeit von Kälbern und steigende Futterkosten, sagen Marktbeobachter.

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