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topplus IGC-Prognose

Weltweite Rapsernte 2023/24 weiter reduziert

Der Internationale Getreiderat hat seine Prognose für die weltweite Rapsernte jüngst erneut reduziert. Vor allem die kanadische Ernte soll kleiner ausfallen als bislang erwartet.

Lesezeit: 3 Minuten

Sowohl in der EU-27 als auch in Kanada dürfte weniger Raps geerntet werden als bislang erwartet. Angesichts dessen wird die Prognose der globalen Rapserzeugung 2023/24 reduziert. Nach jüngsten Angaben des Internationalen Getreiderates IGC dürften 2023/24 global 83,8 (Vorjahr: 88) Mio. t Raps gedroschen werden, 2,1 Mio. t weniger als noch im Juli prognostiziert. Das wären dennoch 7 Mio. t mehr als im langjährigen Mittel.

EU-Erträge hinken Erwartungen hinterher

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In der EU-27 schreitet die Rapsernte voran, aber die Erträge blieben vielerorts hinter den Erwartungen zurück. Das veranlasste den IGC, seine Prognose der EU-Rapsernte 2023 um 0,5 auf 19,3 Mio. t zu senken. Im Vorjahr konnte die Union noch 19,5 Mio. t Raps von den Feldern holen. Aufgrund außergewöhnlich starker Niederschläge in Nordeuropa verzögern sich die Erntearbeiten hier auch weiterhin, was zu Qualitätsproblemen führen dürften.

Ein Viertel mehr in der Ukraine

Die ukrainische Rapsernte konnte bis Mitte August 23 mit durchschnittlichen Erträgen von 28 dt/ha weitgehend abgeschlossen werden. So dürfte sich die Rapserzeugung der Ukraine in der laufenden Vermarktungssaison auf 4,7 Mio. t belaufen, was 28 % mehr wären als 2022.

2 Mio. t weniger in Kanada

Aufgrund anhaltend ungünstiger Vegetationsbedingungen in den Hauptanbaugebieten Kanadas wurde die Prognose der Canolaernte 2023 gegenüber Vormonat um 2,1 auf 16 Mio. t gekürzt. Das Vorjahresergebnis von 18,2 Mio. t wird damit nun deutlich verfehlt. Sowohl in der Provinz Saskatchewan als auch in Alberta schmälern anhaltende Trockenheit und Hitze das Ertragspotenzial erheblich. Angesichts dessen hält der Rat eine weitere Abwärtskorrekturen durchaus für möglich.

Weltweite Nachfrage wächst

Der weltweite Rapsverbrauch 2023/24 dürfte sich indes auf 85,9 Mio. t belaufen, im Juli wurden noch 86,8 Mio. t in Aussicht gestellt. Damit dürfte die globale Nachfrage das Vorjahresniveau dennoch um 2 % übertreffen. Bei einer globalen Rapserzeugung von 83,8 Mio. t ergibt sich ein Versorgungsdefizit von 2,1 Mio. t. Das geht zu Lasten der globalen Vorräte. So dürften Ende der laufenden Vermarktungssaison 5,2 Mio. t Raps in den Lagern liegen und damit nicht nur 29 % weniger als noch im Jahr zuvor, sondern auch 800.000 t weniger als noch im Juli prognostiziert. Dabei werden insbesondere die Bestände der wichtigsten Exporteure, darunter Kanada, die Ukraine und Australien, mit knapp 60 % auf 1,3 Mio. t voraussichtlich deutlich zurückgehen.

2023/24 dürfte der Welthandel mit geschätzten 17,5 Mio. t das Ergebnis vom vergangenen Wirtschaftsjahr um 3 % verfehlen. Damit korrigierte der Rat seine Vormonatsprognose um 1,2 Mio. t nach unten. Dabei dürfte insbesondere der Importbedarf Chinas und der EU-27 deutlich zurückgehen. Voraussichtlich kleinere Ernten schmälern zudem das Exportpotenzial Kanadas und auch die australischen Lieferungen werden absehbar deutlich hinter dem Vorjahresvolumen zurückbleiben. AMI

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