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Staatsanwaltschaft

Anklage: Mann soll Wildschweine in Vogelschutzgebiet ausgesetzt haben

Von "Gefährdung schutzbedürftiger Gebiete" spricht die Staatsanwaltschaft. Ein Mann soll Wildschweine ausgesetzt haben. Und in Berlin gibts Entwarnung wegen der Löwin - war auch ein Schwarzkittel.

Lesezeit: 2 Minuten

Ein Mann wird verdächtigt, im Jahr 2016 zehn Wildschweine in das EU-Vogelschutzgebiet Voslapper Groden-Süd in der Nähe von Wilhelmshaven ausgesetzt zu haben, so die Staatsanwaltschaft. Es sei auszuschließen, dass die Schweine auf natürlichem Wege in das Schutzgebiet gelangt seien, sagte eine Sprecherin. Weitere Angaben zum Beschuldigten und seinen Motiven machte die Staatsanwaltschaft nicht, berichtet der NDR.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Wilhelmshaven beobachtete, dass sich die Wildschweine seit der ersten Sichtung 2016 trotz Jagd stark vermehrt haben. Sie seien eine "große Gefahr" für die Vogel- und Pflanzenwelt in dem Naturschutzgebiet, erklärt der BUND auf seiner Website. Der 360 ha große südliche Teil des Voslapper Grodens steht seit 2006 unter Naturschutz und beheimatet unter anderem Rohrdommeln. Zunächst hatte die "Wilhelmshavener Zeitung" über die Anklage berichtet.

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Übrigens: Löwin in Berlin soll ein Wildschwein sein

Mit einem Großaufgebot suchen Polizei, Jäger, Spurenleser und Veterinäre seit Tagen nach einer angeblichen Löwin, die auf einem Video aus Kleinmachnow zu erkennen sein soll. Nun haben sich zwei Experten die Szene nochmal angeschaut und die Umrisse mit denen eines Löwen verglichen.

Dabei kam heraus, dass es nicht passt. Stattdessen ist auf dem Video wohl ein Wildschwein zu sehen. Das hatte zuvor auch schon der Berliner Wildtierexperte Derk Ehlert gesagt. Er könne nur zwei Wildschweine erkennen, die von links nach rechts laufen, sagte er am Freitagmorgen im rbb24 Inforadio. Ihn machte stutzig, dass keine Spuren gefunden werden konnten.

"Grundsätzlich kann ein Löwe nicht einfach weg sein, auch so eine Löwin nicht. Sie hinterlässt Spuren", so Ehlert weiter. "Es ist schon sehr auffällig, dass an der Stelle, wo das Tier gesehen und gefilmt wurde, nicht mal ein Trittsiegel zu sehen ist." Damit ist der Fall wohl geklärt.

Die Polizei hat auch bereits Entwarnung gegeben. Sie stellt ihre Suche im Gebiet Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) ein. Es gebe im geprüften Gebiet keine ernstzunehmenden Hinweise auf die Existenz einer Löwin oder eines anderen Raubtiers, sagte Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert (SPD) am Freitag.

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