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Landwirtschaft: Familie nimmt großen Einfluss auf betriebliche Entwicklung

Familien sind das Rückgrat der Landwirtschaft – und unserer Industrie. In unserer Talkshow am 03.11 wollen wir über das Thema diskutieren. Wir sprachen vorab mit Junglandwirt Henning Fockenbrock.

Lesezeit: 3 Minuten

Am 03. November um 19.30 Uhr wollen wir uns der Frage nähern, was eigentlich das Erfolgsmodell Familienbetrieb ausmacht. Wo liegen die Stärken, was sind die ganz besonderen Herausforderungen und wie gelingt der Übergang in die nächste Generation? Unter www.youtube.com/topagrar können Sie die Veranstaltung live verfolgen.

Familie Fockenbrock im münsterländischen Telgte ist in der Region als Direktvermarkter für Milch und Milchprodukte bekannt. Zum Jahreswechsel 2019/20 haben die Fockenbrocks auf Bio umgestellt und sind bei Bioland zertifiziert. Der Milchviehbetrieb wird bereits in der 19. Generation geführt. Junglandwirt Henning Fockenbrock hat eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert und wird im kommenden Jahr sein Bachelorstudium in Richtung Agri Food Management beenden.

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Wie kam es zu der Entscheidung auf Ökolandbau umzustellen?

Fockenbrock: Die Umstellung des Betriebes auf die ökologische Anbauweise war eine gemeinsame familiäre Entscheidung. Durch den stetigen Austausch mit unseren Kunden haben wir früh erkannt, dass die Nachfrage nach Bio-Produkte zunehmend steigt. Zudem sehen wir für unseren familiären und kleinstrukturierten Betrieb in der ökologischen Wirtschaftsweise eine nachhaltige bzw. zukunftsfähige Form der Landwirtschaft. Mit unseren heutigen regional- und ökologisch erzeugten Milchprodukten sind wir die ersten und einzigen im gesamten Münsterland.

Wie hat der Betrieb Ihre Jugend, ihre Ausbildung beeinflusst, wie haben Sie sich vorbereitet?

Fockenbrock: Der Betrieb nahm schon in jungen Jahren eine entscheidende Rolle in meinem Alltag ein. Arbeitstechnisch habe ich schon relativ früh Aufgaben übernommen. Seit Beginn der Ausbildung nehme ich auch Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen. Die eigene Direktvermarktung brachte mich schließlich auch dazu, ein Jahr meiner Ausbildung auf einem Direktvermarktungsbetrieb zu absolvieren.

Welchen Einfluss hatte die Familie bzw. die Tradition auf Ihre Entscheidung?

Fockenbrock: Unser Hof blickt auf eine langjährige Familientradition zurück und besteht seit 1337. Ich gehöre zur 19. Generation auf dem Hof Fockenbrock, was mich natürlich stolz macht. Dennoch habe ich die Entscheidung für den Unternehmenseinstieg nicht aus familiären Gründen getroffen. Ich habe mich aus Überzeugung für diesen Beruf und den Hof entschieden. Mein Vater und ich teilen uns hier gleichermaßen wichtige Bereiche auf. Ich kümmere mich oft um technische Neuheiten und Innovationen. Aber auch die Umsetzung neuer Ideen und das Kennenlernen des Alltagsgeschäftes gehören zu meinen Aufgaben.

Als familiengeführter Betrieb nimmt die gesamte Familie einen großen Einfluss auf die betriebliche Entwicklung. Die Familie unterstützt mich auch in schwierigen Zeiten und man kann sich auf den Rückhalt verlassen. In harten Zeiten oder wichtigen, anstehenden Entscheidungen kann dies essentiell sein.

Neben Herrn Fockenbrock haben wir folgende Gäste aus der Agrarbranche eingeladen:

  • Petra Bentkämper, Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes
  • Cathrina Claas-Mühlhäuser, Aufsichtsratsvorsitzende und Hauptgesellschafterin von Claas
  • Carina Dünchem, Landwirtin und Bloggerin bei „Lebe-Liebe-Landwirtschaft“
  • Christian Dreyer, seit mehr als 20 Jahren einer der Geschäftsführer der Amazonen-Werke
  • Dr. Karin Ebel, Anwältin und Expertin für Familienunternehmen bei Peter May Family Business Consulting
  • Christoph Grimme, Gründer des Start-ups SchmiedeOne und einer der Geschäftsführer der Grimme Landmaschinenfabrik
  • Nicola Lemken, Gesellschafterin und Mitglied der Geschäftsleitung des Unternehmens Lemken
  • Gerd Sonnleitner, Landwirt und u. a. ehemaliger Präsident des Deutschen sowie des Bayerischen Bauernverbandes
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