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Wolfsmanagement

Aktionsbündnis: Lemke muss Wolfszahlen fristgerecht an Brüssel liefern

Heute läuft die Frist ab, bis zu der die nationalen Bestandszahlen zum Wolf in Brüssel eingereicht werden müssen. Davon hängt viel für den künftigen Umgang mit dem Wolf ab.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Uhr tickt für die EU-weite Datenerhebung zum europäischen Wolfsbestand. Heute endet die Frist, bis zu der alle Mitgliedsstaaten Informationen zu ihren nationalen Populationen, Risszahlen und Präventionskosten in Brüssel einreichen müssen. Auf dieser Grundlage soll unter anderem die Einstufung des Wolfs als gefährdete Art in Anhang IV der FFH-Richtlinie neu bewertet werden. Das wäre ein erster Schritt hin zu einem geregelten Bestandsmanagement.

Die im Aktionsbündnis Forum Natur organisierten Landnutzerverbände sind jedoch skeptisch, was das Engagement des für die Meldung verantwortlichen Bundesumweltministeriums angeht. Sie fordern Bundesministerin Lemke auf, die Datenlage rund um den Wolf fristgemäß an die EU-Kommission zu liefern.

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Elverfeldt: Deutschland muss Beitrag zur Wolfsanalyse leisten

„Die EU-Kommission will weitere Entscheidungen zum Schutzstatus des Wolfs auf der Grundlage von Erkenntnissen aus einer Tiefenanalyse treffen. Wir fordern Frau Bundesministerin Lemke auf, dies fristgemäß zu erledigen, damit der Beitrag Deutschlands in die Analyse mit einbezogen wird und wir gemeinsam die Akzeptanz des Wolfs in den ländlichen Räumen erhalten und fördern“, erklärte der Vorsitzende des Aktionsbündnisses, Max Freiherr von Elverfeldt, heute in Berlin.

Nach seinen Angaben unterstützt das Aktionsbündnis Forum Natur wesentliche Punkte aus der Resolution des Europäischen Parlaments vom Herbst 2022. Darin war die EU-Kommission aufgefordert worden, „unverzüglich ein Bewertungsverfahren zu entwickeln, das es ermöglicht, den Schutzstatus von Populationen in bestimmten Regionen zu ändern, sobald der gewünschte Erhaltungszustand erreicht ist”.

Weidehaltung nicht aus dem Blick verlieren

Laut Elverfeldt stehen die Landnutzer auch hinter dem Ziel einer Koexistenz zwischen den großen Beutegreifern und den Menschen, das vom EU-Parlament formuliert wurde. Dabei dürften aber gesellschaftlich gewünschte Haltungsformen wie die Weidetierhaltung mit ihren positiven Effekten auf die Landschaftspflege und die Biodiversität nicht aus dem Blick verloren werden. „Um diese weiterhin betreiben zu können, muss der Schutzstatus des Wolfs heruntergesetzt werden“, stellte von Elverfeldt klar. Entscheidend ist für ihn ein regional differenziertes Bestandsmanagement!“

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