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Kitzrettung: BMEL fördert auch 2023 Anschaffung von Drohnen

Das Absuchen der Wiesen nach Rehkitzen ist per Drohne deutlich effektiver als selbst über die Flächen zu laufen und Ausschau zu halten. Der Bund hat für den Kauf der Technik 2 Mio.€ eserviert.

Lesezeit: 2 Minuten

Drohnen haben sich in den vergangenen Jahren - richtig eingesetzt- als sinnvolles Hilfsmittel zum Aufspüren von Wildtieren beim Mähen landwirtschaftlicher Flächen erwiesen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium setzt deshalb sein Drohnentechnik-Förderprogramm zur Wildtierrettung fort.

Programm wird fortgesetzt

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In diesem Jahr wird das Agrarressort die Anschaffung von Drohnen mit insgesamt 2 Mio. € unterstützen. Den Kauf der Geräte hatte das Ministerium schon in den beiden Vorjahren mit bis zu 4.000 € gefördert. Im Jahr 2021 wurden so 707 Drohnen und im vergangenen Jahr insgesamt 471 Drohnen neu beschafft.

Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik zur Wildtier-, insbesondere Rehkitzrettung, stellt nach Darstellung des BMEL aktuell die beste Alternative zu bisherigen Verfahren wie Vergrämung und Begehung dar, zumal sie deutlich effektiver und zeitsparender ist. Vollständiger Schutz der Kitze lässt sich aber auch so nicht garantieren.

Das Bundesministerium empfiehlt deshalb zusätzlich folgende Maßnahmen zum Schutz der Wildtiere bei der Mahd:

  • Mahd der Fläche erst ab dem 15. Juni
  • Absuchen der Flächen durch Jäger mit Hund
  • Vergrämung der Tiere
  • Entsprechende Einstellung der Mähtechnik.

Die ersten Lebenswochen der Rehe überschneiden sich mit der ersten Mähperiode des Grünlands. So fallen der Grünlandmahd jedes Jahr zahlreiche Rehkitze zum Opfer. Grund dafür ist der sogenannte Drückinstinkt der Jungtiere in den ersten Lebenstagen. Anstatt zu fliehen, verharren die Kitze reglos und sehr flach auf dem Boden, wenn ihnen Gefahr droht. Aus der Kabine der Traktoren oder Maschinen kann man Wildtiere im dichten Gras häufig gar nicht oder erst zu spät entdecken.

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