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Grüne Woche: BRS-Plädoyer für Nutztierhaltung

Ohne Nutztierhaltung geht es nicht. Das weiß jeder Landwirt, aber längst nicht jeder Verbraucher. Der Bundesverband Rind und Schwein setzt Aufklärung dagegen.

Lesezeit: 2 Minuten

Raus aus der Defensive und positiv über die Nutztierhaltung sprechen – das ist der eindringliche Appell von Stephan Schneider, Zuchtexperte des Bundesverbands Rind und Schwein (BRS). Gerade die Bauernproteste seien jetzt ein guter Anlass, sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Bundesverbandes Rind und Schwein auf der Pressekonferenz zur Grünen Woche. „Weg von Verteidigung, proaktiv nach vorne.“

Nutztierhaltung spiele eine zentrale Rolle in Deutschland: In kaum einem anderen Land werden Nutztiere mit so hohen Ansprüchen an Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit gehalten. Und in kaum einem anderen Land könnten sich Verbraucher auf so qualitativ hochwertige Lebensmittel verlassen, sagte BRS-Geschäftsführerin Dr. Nora Hammer.

Für den Nährstoffkreislauf unverzichtbar

Zudem: Nutztiere sind für den Nährstoffkreislauf unverzichtbar. Sie liefern neben Nahrungsmitteln organischen Dünger. Und: Pro 1 kg pflanzlicher Lebensmittel fallen 4 kg nicht essbare Biomasse an. „Nutztiere erzeugen daraus Lebensmittel und verbessern so Flächen- und Ressourceneffizienz“, sagte Dr. Hammer.

Die Antwort auf die steigenden Herausforderungen an die Landwirtschaft sieht der BRS in einer „nachhaltigen Intensivierung“. Weltweit wachse die Weltbevölkerung und somit der Nahrungsmittelbedarf, doch gleichzeitig schrumpfe die landwirtschaftliche Nutzfläche. Eine hohe Effizienz in der landwirtschaftlichen Produktion verringere den Ressourceneinsatz und senke die Umweltbelastung. Der Dachverband für die deutsche Rinder- und Schweineproduktion nannte dazu folgendes Beispiel: Deutschland produziere mit 3,9 Mio. Kühen genauso viel Milch wie Brasilien mit 15 Mio. Kühen.

Aufklärung im Internet

Denn steht die deutsche Nutztierhaltung teilweise in der Kritik. Weil in den Medien nach Auffassung des BRS auch Negativmeldungen, Mythen und veraltete Darstellungen kursieren, hat der Verband mit dem Förderverein Bioökonomieforschung in den Projekten „Dialog Rind und Schwein“ und „Erfolgsgeschichte Tierzucht“ wissenschaftlich fundierte Fakten veröffentlicht.

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