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Neue Prüfung

Stiftung Warentest prüft 30 Buttermarken – Eine fällt total durch

Ein gutes Stück Butter – so können sich viele Produkte im aktuellen Test nennen. Verlierer ist eine irische Butter. Sie schmecke ranzig und sei mit Mineral­ölbestand­teilen belastet.

Lesezeit: 2 Minuten

Von Gut bis Ausreichend reichen die Qualitäts­urteile für 30 Produkte im neuen Butter-Test der Stiftung Warentest. Vertreten sind bekannte Marken wie Weihen­stephan, Kerry­gold, Land­liebe oder Meggle sowie Bio-Anbieter wie Gläserne Molkerei und Eigenmarken des Handels. Die Preise pro Kilogramm reichen von 5,55 € bis 14,75 €.

Das Wichtigste war das sensorische Urteil. Dabei geht es um Aussehen, Geruch und Geschmack, Textur und Mundgefühl. Die Verkostung haben geschulte Prüfpersonen vorgenommen, berichtet TEST-Redakteurin Sara Waldau gegenüber Medien. Weitere Merkmale waren die Härte der Butter, ein Schadstoffurteil und ein mikrobiologisches Urteil, bei dem die Produkte auf Keime untersucht wurden.

Die meisten sind gut

Laut den Testern haben 24 Buttermarken mit „gut“ abgeschnitten.

Fünf Produkte erhielten beim sensorischen Urteil ein „sehr gut“, weil sie frisch riechen und schmecken. Es sind die Butter von Weihenstephan und die Deutsche Markenbutter von Penny, beide sind mildgesäuert. Überzeugen konnten auch die Lidl Milbona Bio Butter und die Meggle Feine Butter, beide aus Süßrahm. Bei den Sauerrahmprodukten ist es die Hemme Milch Frische Fassbutter.

Eindeutiger Verlierer ist die irische Butter von Dairygold. Sie hat laut Waldau das Gesamturteil „ausreichend“ (Note 4,3) bekommen. Im Geschmack sei sie „deutlich käsig und ranzig“, heißt es. Und bei der mikrobiologischen Untersuchung hätten sich Hefen und Schimmelpilze gefunden.

Mineralöl-Kohlenwasserstoffe

Auch bei den Schadstoffen sei Dairygold das einzige Produkt, das einen hohen Gehalt an gesättigten Mineralöl-Kohlenwasserstoffen aufweist. Für die Belastung mit Mineralölrückständen gibt es statt eines gesetzlichen Grenzwert nur einen Orientierungswert. Den überschreite das Produkt, so die Testerin.

Doch auch die anderen Buttern hätten gesättigte Mineralöl-Kohlenwasserstoffe beinhaltet, allerdings unterhalb des Orientierungswertes. Sehr gering belastet seien zumeist die Bioprodukte. Die problematischeren aromatischen Mineralöl-Kohlenwasserstoffe hat die Stiftung Warentest dagegen in keiner Butter nachgewiesen.

Die Stoffe gelangen aus der Umwelt in die Milch, aber auch bei der Verarbeitung oder durch die Verpackung.

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