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Warum Sie den Futtermischwagen regelmäßig warten sollten

Der Futtermischwagen läuft auf Rinderbetrieben täglich. Doch wie steht es um eine Wartung?

Lesezeit: 3 Minuten

Wir haben bei Herstellern nachgefragt, was Landwirte wie häufig an ihrem Futtermischwagen kontrollieren sollten, um gute und gleichbleibende Fütterungsergebnisse zu erzielen.

Sauberkeit: Damit so wenig Restfutter wie möglich im Mischbehälter verbleibt, sollten Landwirte am Ende jedes Verteilvorgangs die Mischschnecke mit hoher Drehzahl laufen lassen.

Alle 50 Betriebsstunden ist das Reinigen des Behälters und der Schnecken von anhaftendem Futter fällig. Verbleibt das Futter im Mischwagen, können sich Schimmel und Mykotoxine bilden.

Magnete: Fangmagnete im Mischbehälter sollen Fremdkörper aus dem Futter sammeln. Beim Reinigen des Behälters sollten Landwirtinnen und Landwirte die Magneten kontrollieren und anhaftende Gegenstände entfernen. Magnete lassen sich an der Mischschnecke auch nachrüsten.

Messer: Hersteller empfehlen, den ­Verschleiß der Messer an der Mischschnecke etwa alle 50 Betriebsstunden zu kontrollieren. Sind alle Schrauben noch fest? Kurzfristig lassen sich Mes­serschneiden mit einem Winkelschleifer nachschleifen. Langfristig ist ein Austausch nötig. Die Mischzeit reduziert sich um bis zu 5 min. mit neuen Messern. Gleichzeitig sinkt der Kraftstoffbedarf und Schneidwirkung und Mischergebnis verbessern sich. Achten Sie beim Ersatz der Messer immer auf die korrekte Position.

Mischschnecke: Kontrollieren Sie die Dicke der Mischschneckenwindungen jährlich. Sinkt die Materialstärke unter 7 mm, besteht Bruchgefahr. Schne­ckenwindungen können sich nach unten biegen und der Wagen benötigt mehr ­Antriebsleistung. Dann müssen Sie die Schnecke(n) tauschen.

Schürfleiste: Die Kontrolle der Schürfleiste an der Mischschnecke sollte vierteljährlich erfolgen. Der Abstand zum Boden und zur Seitenwand vergrößert sich mit der Zeit, wodurch die Mischqualität leidet. An der flachsten Stelle des gesamten Drehbereichs sollte die Leiste etwa 4 mm Abstand zum Behälterboden haben.

Schmierstoff: Nach rund 1.000 Betriebsstunden ist am Mischgetriebe ein Ölwechsel fällig – bei Neumaschinen bereits nach 100 Stunden. Mit der Zeit verunreinigt das Öl, oxidiert teilweise und die Schmierwirkung lässt nach. Der Ölstand sollte regelmäßig kontrolliert werden.

Zudem gibt es mehrere Schmiernippel, die regelmäßig Fett benötigen, z. B. an Gelenkwelle oder Lagern. Einen Schmierplan finden Sie in der Betriebsanleitung.

Waage: Den Zustand der Wiegebolzen sollten Landwirte jedes Jahr optisch prüfen. Zudem ist das Kalibrieren der Wiegeeinrichtung notwendig. Dazu einfach ein Standardgewicht (z. B. zwei 25 kg-Säcke) auf den Rand des Mischbehälters legen.

Sicherheit: Bei Arbeiten im Mischbehälter unbedingt Motor abschalten und Gelenkwelle abziehen! Lassen Sie den Traktorschlüssel nicht stecken. Schutzkappen an Messern beugen Verletzungen vor.

Mischergebnis: Landwirte sollten monatlich die Mischgenauigkeit mit einer Schüttelbox prüfen. Dazu vorne, mittig und hinten am Futtertisch die Ration ausschütteln. Unterscheiden sich die Ergebnisse, besteht nicht das gleiche Mischungsverhältnis der verteilten Ration vom ersten bis zum letzten Fressplatz. Mehr als 3 % Abweichung der Schüttelproben deuten auf Verschleiß hin.

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