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topplus Hof May

Tierwohlstall mit Ferkelaufzucht und Schweinemast

Familie May mästet ihre Schweine seit letztem Jahr im innovativen Tierwohlstall mit Stroheinstreu und Auslauf.

Lesezeit: 2 Minuten

Seit Sommer 2022 tummeln sich die Schweine auf dem Hof May in Drensteinfurt (Kreis Warendorf, NRW) im neuen Strohstall mit Auslauf. Vom Mittelgang aus gehen insgesamt 20 Buchten ab. Die ersten beiden beherbergen die Ferkelaufzucht mit 200 Plätzen, die übrigen dienen der Schweinemast auf 600 Plätzen. Der Fußboden im gesamten Stall ist planbefestigt.

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Direkt am Gang befindet sich in jeder Bucht der Liegebereich der Schweine, der durch einen Deckel mit Lamellenvorhang geschlossen ist. Zur Tierkontrolle können Mays den Deckel mit einer elektrischen Seilwinde hochfahren.Den Liegebereich streut die Familie dreimal wöchentlich per Radlader vom Mittelgang aus mit Stroh ein. Beheizt wird der Stall nicht. Die Tiere halten die Liegekisten mit ihrer Körperwärme warm genug.

Hinter den Liegekisten befindet sich der Fressbereich mit Trockenfutterautomaten. Daran schließt sich ein ebenfalls planbefestigter Aktivbereich an, der zu zwei Dritteln überdacht ist. Der Bereich hat knapp 2,5 % Gefälle nach außen und endet in einer Harnrinne. Hier sollen die Tiere koten. Außerdem befinden sich dort auch die Tränken.Ein- bis zweimal pro Woche schieben Mays den Bereich mit dem Radlader ab. Dafür können sie die Trenngitter zwischen den Buchten zur Seite klappen und die Tiere so im Fressbereich fixieren. Den Liegebebereich mistet die Familie am Ende von jedem Durchgang aus.

Ferkel mit Ringelschwanz

Alle drei Wochen kommen etwa 100 Ferkel vom nur 8 km entfernten Partnerbetrieb in Hamm-Heessen. Die Tiere sind sechs bis acht Wochen alt und wiegen mindestens 12 kg. Für Familie May bedeutet Tierwohl vor allem, dass die Tiere unversehrt bleiben. Deshalb behalten alle Ferkel ihren Ringelschwanz und werden nicht kastriert.Während der Aufzucht haben die Ferkel etwa 0,75 m² Platz pro Tier. Nach sechs Wochen werden die Ferkel in 33er-Gruppen auf die Mastbuchten aufgeteilt. Hier stehen jedem Tier 2 m² Platz zur Verfügung.

Stinker vermeiden

Als weitere Besonderheit hat sich die Familie für eine Impfung gegen Ebergeruch entschieden. Denn sie wollen kein stinkendes Fleisch riskieren, was die Direktkunden vergraulen würde. Wegen der Impfung sind die Schweine getrenntgeschlechtlich aufgestallt. Da ein höheres Schlachtgewicht angestrebt wird, dauert die Mast länger als im konventionellen Stall. Vom Einstallen in der Ferkelaufzucht bis zur Schlachtreife vergehen etwa acht Monate. Im Zweifel bekommen die Tiere deshalb nach den üblichen zwei Impfdosen noch eine dritte, um Stinker sicher zu vermeiden.

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