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Vion dementiert Gerüchte über Schlachthofverkäufe

Muss Vion auf Druck der Banken kurzfristig die Standorte Altenburg, Perleberg und Emstek verkaufen? Das niederländische Unternehmen dementiert.

Lesezeit: 2 Minuten

In den Tagen letzten kursierten im Internet Gerüchte, das niederländische Schlachtunternehmen Vion werde sich kurzfristig von seinen Standorten in Altenburg (Thüringen), Perleberg (Brandenburg) und Emstek (Niedersachsen) trennen. Zum Beispiel berichtete die niederländische Bauernorganisation „Farmers Defence Force“ (FDF) auf seiner Homepage, Vion werde in Kürze bekanntgeben, dass man die SB-Frischfleischproduktion in Deutschland vollständig einstelle. Die Banken hätten dem Unternehmen ein Ultimatum gestellt, die oben genannten Standorte zu verkaufen.

Vion: Reine Spekulation

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top agrar hat das Unternehmen mit den Gerüchten konfrontiert. In einer schriftlichen Stellungnahme versicherte der Pressesprecher der Vion Holding, Thomas van Zütphen, gegenüber unserem Magazin, dass die aktuellen Gerüchte über kurzfristigen Verkauf der Vion-Schlachthöfe in Altenburg, Perleberg und Emstek reine Spekulation seien.

Überkapazitäten in der Fleischindustrie

Fakt sei, dass sich die gesamte Fleischindustrie in einem permanenten Wandel befinde und durch Überkapazitäten gekennzeichnet sei – insbesondere in Deutschland. Davon seien alle Marktteilnehmer betroffen. Vion bilde hier als Deutschlands größter Rindfleisch- und drittgrößter Schweinefleischerzeuger keine Ausnahme.

Rentabilität einzelner Geschäftsbereiche wird überprüft

Vor diesem Hintergrund sei die Anpassung von Produktionsstandorten und die Überprüfung der Rentabilität einzelner Geschäftsbereiche Teil einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Als Ergebnis habe man z.B. die Kapazitäten in Emstek reduziert, die Zerlegung vom Schweineschlachthof in Landshut nach Vilshofen und Crailsheim verlagert und den Rinderproduktionsstandort in Bad Bramstedt geschlossen. In Deutschland will das Unternehmen künftig den Fokus auf nachhaltige, regionale Ketten legen.

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